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THE BEST AND THE WORST OF US – CHOREOGRAFIE: SIMONE AUGHTERLONY, ZÜRICH/BERLIN |
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27. bis 29. März 2008 / 20.00 Uhr / HAU 2
 Tine van Aerschot
„The best and the worst of us“ der neuseeländischen Choreografin Simone Aughterlony sucht nach Wegen der Annäherung an eine kollaborative Praxis. Die Choreografie bedient sich spontaner Diplomatie und hofft eine instinktive Gruppendynamik herauszufordern. Vielleicht gibt die Darstellung der Gesetze der Masse den Performern die Möglichkeit, wirklich „zusammen zu sein“. Sie machen sich Systeme zueigen, die vom Verhalten anderer Lebewesen, von Gesellschaftsspielen und kollektiver Mythenbildung inspiriert sind. Sie suchen nach den Momenten, wenn sie diszipliniert durch die Arbeit miteinander verbunden sind. Aber es werden auch schlechte Entscheidungen getroffen, wenn die Tyrannei der Mehrheit ihnen die Freude nimmt. Im Getöse der Masse werden sie zu einem besseren, sauberen Körper. Sie strömen wie ein Schwarm, ganz so als wären sie Vögel in geschlossener Formation. In dieser Choreografie gibt es keine Soloauftritte und keine Hauptrollen. Die Performer sind der Chor, der mit einer Stimme spricht, Gefühle der Gruppe enthüllt und Geschichte neu schreibt.
Ko-Produktion: Productiehuis Rotterdam (Rotterdamse Schouwburg), Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Hebbel am Ufer Berlin, Dampfzentrale Bern. Gefördert durch: Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Präsidialdepartement der Stadt Zürch, SSA – société suisse des auteurs und den Hauptstadtkulturfonds.
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