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CORRESPONDANCES – CHOREOGRAFIE: NELISIWE XABA UND KETTLY NOËL, JOHANNESBURG |
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25. bis 27. September 2008 / 20.00 Uhr / HAU 3

Madame X und Madame Y begegnen sich, lernen sich kennen und tanzen zusammen. So einfach und so sinnlich lässt sich die Arbeit von Nelisiwe Xaba und Kettly Noël beschreiben. Zwischen Schatten und Licht vermittelt „Correspondances“ in freundschaftlicher Verbindung. Kommunikation kann ein Tanz sein, ihre Fixierung eine Choreografie, die es ja auch mit der Schrift zu tun hat. Korrespondenzen sind zugleich Ähnlichkeiten; das, was zwei Getrennte verbindet. Mit diesen Sujets geht das Duo Nelisiwe Xaba und Kettly Noël um. Zwischen den beiden entstand in der Begegnung ein Austausch, der ihre eigene Situation als Frauen auf dem afrikanischen Kontinent ebenso thematisiert wie die Wahrnehmung des anderen, sei es der Körper der anderen Frau oder sei es Europa, als das große Andere. Im Spiel mit der Marionette einer weißen Ballerina thematisieren sie nicht nur ihre Rolle als „women of colour”. Die Zurschaustellung des eigenen schönen Körpers führt zu politischer Kritik an der Blindheit des Nordens gegenüber dem offensichtlichen Leid in Afrika. Ihre Begegnung spielt mit den Effekten von Wahrnehmung zwischen Postkolonialismus und ethnologischem Blick. Nelisiwe Xaba war mit ihrer Arbeit „Plasticization“ bereits 2006 bei Tanz im August zu Gast. Produktion: Donko Seko/La Compagnie
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