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INVASION! VON JONAS HASSEN KHEMIRI / REGIE: NECO ÇELIK |
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WIEDER VOM 08.-10. APRIL 09 / 20.00 UHR / HAU 3 am 9. April im Anschluss an die Vorstellung: Michaela Schlagenwerth im Gespräch mit Jonas Hassen Khemiri und Neco Çelik
Ab ins Theater, heißt es für Arvind und Yousef, zwei beinahe klassische – fast allen Vorurteilen entsprechende – Immigranten. Die Schule zwingt sie in den Kulturtempel. Es gibt dort ein Stück über einen anderen Immigranten: Abulkasem. Der Name der Hauptfigur der Theaterinszenierung wird schnell zur neuen Vokabel für so gut wie alles. In der Disco nutzt ihn Arvind gleich für die Anmache der Kurdin Lara. Funktioniert aber nicht so richtig. Den „realen“ Abulkasem suchen drei Forscher. Er gilt als ein kluger Kopf. Unauffällig aufgewachsen im arabischen Ausland, dann ausgewandert in Richtung Europa, schließlich abgetaucht - hinein in den Terror. Die Forscher fordern: ab in den Knast mit ihm. Nach dem Treffen in der Disco versucht Arvind, Lara telefonisch zu erwischen. Das führt ihn unfreiwillig auf den Anrufbeantworter eines Asylbewerbers. Damit alle dessen (Leidens-)Geschichte verstehen, die ihn in das neue, gelobte Land geführt hat, kommt eine Übersetzerin zum Einsatz. Schnell und immer massiver verändert sie seine Erzählung. Schließlich heißt es aus ihrem Mund: ab in den Terror. Jonas Hassen Khemiri, ein in Stockholm geborener schwedisch-tunesischer junger Autor, beleuchtet in „Invasion!“ sein Lebensthema.
Eine Produktion des HAU, unterstützt von der Schwedischen Botschaft.
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