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ASHES – CHOREOGRAFIE: KOEN AUGUSTIJNEN/LES BALLETS C DE LA B, GENT |
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30. OKTOBER BIS 01. NOVEMBER 2009 / 20.00 UHR / HAU 2
 Chris Van der Burght
In „Ashes“ zur Barock-Musik von Georg Friedrich Händel verarbeitet der Belgier Koen Augustijnen/Les Ballets C de la B unter anderem den Verlust seines kürzlich verstorbenen Vaters. Zusammen mit fünf Musikern, zwei Sängern und acht Tänzern aus Europa, Asien und der Karibik demonstriert Augustijnen die Möglichkeit eines weniger depressiven Umgangs mit der Trauer angesichts von Bildern, die wir alle aus Kriegs- und Katastrophengebieten kennen. Die Asche im Titel und auf der Bühne ist eine Metapher für Vergänglichkeit, die aber nicht ausschließlich negativ konnotiert ist, denn es können auch neue Dinge entstehen, wie der Phönix aus der Asche: „Die Situation der plötzlichen Erschütterung, des Verlusts aller moralischen Wertvorstellungen, wie sie hier gezeigt wird, ist deshalb so interessant, weil all jene, die sich zufällig auf der Straße zusammenfinden, eben doch eine Gemeinschaft bilden, in der sich ein Gruppengefühl einstellt. (...) Nach einer Erschütterung, einem Totalverlust, bringt die Begegnung mit Leben anderer Herkunft die Chance auf Erneuerung und ein Akzeptieren des Verlusts.“ (Arnd Wesemann)
Produktion: Les Ballets C de la B in Koprod. mit Theaterhaus Gessnerallee (Zürich), La Rose des Vents (Villeneuve d’Ascq), Théâtre de la Ville (Paris), Brighton Festival, Theater Bonn, Torinodanza, KVS (Brüssel), Theaterfestival Boulevard (’s-Hertogenbosch) in Zusammenarbeit mit Theater aan de Parade. Mit Unterstützung der Stadt Gent, der Provinz Ost-Flandern und der Flämischen Regierung.
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