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EIN WARNGEDICHT – REGIE: TAMER YIGIT UND BRANKA PRLIC |
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05.NOVEMBER 2009 / 19.00 UHR / HAU 3 06. NOVEMBER 2009 / 20.30 UHR / HAU 3 07. NOVEMBER 2009 / 20.00 UHR / HAU 3
Vier junge Leute, Knut und Toni, Ali und Tabut, der „Waldorff-Indianer“, der mit der Wand tanzt, stehen nebeneinander und erschöpfen sich im Deklinieren von Verben. Sie reden gegen die inneren und äußeren Wände ihres Alltags, oft bleiben sie unerhört. Sie, die Kids von Berlin, gelten als unhörbar. „Ein Warngedicht“ handelt von Menschen, die sich gegen das Abdriften in einem System, welches auf radikalen Ein- und Ausschlussprinzipien beruht, auf ihre ganz eigene Art und Weise wehren. Branka Prliç und Tamer Yiğit vermengen dabei ihre eigenen Erfahrungen der Schulzeit mit denen heutiger Jugendlicher aus Hauptschulen, Gymnasien und von der Straße. „Wovor das ‚Warngedicht’ warnt, ist unschwer zu erkennen: dass die Ängste vor der Abwertung wahr werden könnten, die den Schülern im Nacken sitzt und ihnen als Figur der Gegenwehr nur den Krieger anbietet." (taz vom 4. Oktober 2008)
Eine Produktion des HAU, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.
Bühne: Nele Ahrens Musik: Volkan Türelli, Tamer Yiğit und Ömer Tarakcı Visuals: Branka Prlić Darsteller: Almila Bağrıaçık, Ömer Tarakcı, Talu Emre Tüntaş, Haydar Yılmaz Regieassistenz & Produktionsleitung: Marie Viertmann
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