 |
 |
 |
 |
 |
 |
DAVID TOOP & STAUBGOLD – HAUNTED WEATHER – LESUNG UND MUSIK |
 |
 |
28. Mai 2004
Gemeinsam präsentieren der britische Musikkritiker David Toop (The Wire, The Times, The Face) und das Berliner Label Staubgold (Markus Detmer) unter dem Titel „Haunted Weather“ ein neues Buch und eine gleichnamige Doppel-CD. Die ausgewählten Künstler, u. a. Matmos, Fennesz, Pan Sonic und Janet Cardiff, bilden ein musikalisches Reisetagebuch der Elekronikwelt.

Toop, der erst als Elektroniker, Flöter und Multiinstrumentalist in der kreativen Experimentalszene Englands tätig war - u.a. in der Zusammenarbeit mit Fred Frith und John Zorn, fand erst über Umwege zum Schreiben. Mit Steve Beresford suchte er schon früh die kürzeste Verbindung zwischen Pop und Avantgarde, u.a. als "general strike", er nahm das bahnbrechende prince far i Album "Close dub encounters vol. III" mit Onu Mastermind Adrian Sheerwood und den Slits auf, bevor er 1984 das allererste Buch über Hiphop veröffentlichte: "Rap attack", inzwischen in der dritten, aktualisierten Auflage vorliegend, war eine Revolution und leitete historisch akribisch die Kultur des Hiphop aus den oralen Traditionen der Griots Westafrikas ab. Durch seine Arbeit für das britische Wire, Spin und selbst die alterwürdige Times konnte sich Toop als wichtige Stimme der europäischen Musikkritik behaupten. 1995 wurde "Ocean of sound" veröffentlicht, das die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts kreuz und quer las, ausgegehend von Debussy bis hin zu Aphex twin. Die Sprache wurde in diesem Buch selbst zum süchtigmachenden Sound - so schreibt sonst keiner über Musik.
|
 |
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|