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JERKS, SPIES, HUSTLERS, SAVAGES: EIN KLEINES FIGUREN-EINMALEINS DES NO-WAVE KOSMOS EINFÜHRUNGSVORTRAG VON CHRISTIAN HÖLLER |
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4. Juni / 19.00 / HAU 1
War No Wave in erster Linie ein Musikstil, ein künstlerisches Milieu, eine historische Phase des New Yorker Underground, ein Crossover-Phänomen, eine makabre Untergangsfantasie? Die künstlerische Dynamik der Szene ist nur schwer auf einen einzelnen dieser Aspekte einzugrenzen. Was dagegen unmittelbar ins Auge sticht, ist der genreübergreifende und affirmative Bezug auf Bilder vom Abschaum, vom Ungezähmten und Unzähmbaren. So wie das performative Rollenrepertoire der No-Wave-Musik ist auch das No-Wave-Kino reich an abseitigen Charakteren, häufig gespielt von markanten Szene-Figuren. In seinem Eröffnungsvortrag zum Themenwochenende „Contort Yourself“ unternimmt Christian Höller einen Streifzug durch das New Yorker Postpunk-Milieu und seine in die Kunst hineinragenden Plots und Selbstdarstellungs-Acts. Mit Ausschnitten aus Filmen wie „The Foreigner“ (Amos Poe, 1978), „Rome 78“ (James Nares, 1978), „The Long Island Four“ (Anders Grafstrom, 1980), „The Trap Door“ (Scott B & Beth B, 1981) und „The Way It Is“ (Eric Mitchell, 1984).
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