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VROOM ZEIGT TORRANCE & GRADY VOM 17.-18.11. |
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vroom lädt auf eine traumwandlerische Achterbahnfahrt durch eine Seelenlandschaft ein; ein Labyrinth, indem sich zwei Menschen verloren haben, auf der Suche nach der vollkommenen Romanze, dem ganz großen Gefühl, für das es sich lohnt zu leben, dem perfekten Moment, der einen über die Niederungen des Alltags erhebt. Wie andere Leute Schmetterlinge, sammeln die beiden Liebesszenen. Da ihre Sammelstücke - gebannt auf Magnetband – zwar schön sind aber tot, versuchen sie unaufhörlich ihr Archiv zu reanimieren und ihre Kollektion zum Leben zu erwecken. Mit pseudowissenschaftlicher Akribie suchen sie nach der Urformel, die den Zauber des Augenblicks ins unendliche dehnt. Dann – so hoffen sie – wird es nichts Gewöhnliches mehr geben, dann ist permanente Bedeutung, endloses Lieben, die Erleuchtung. Dabei entgeht ihnen, dass das Archiv seine Archivare längst vereinnahmt hat und sie selbst zu Objekten ihrer Sammlung geworden sind. Wir sehen einen tragikomischen Sinngenerator, eine gut organisierte Maschine zur

Erzeugung großer Gefühle, eine Scheinwelt, die ihre Betreiber darüber hinwegtäuschen soll, dass sie beziehungslos sind, obwohl sie sich permanent aufeinander beziehen. Torrance & Grady ist ein szenisches Konzert, ein dreidimensionales Hörstück, eine lebende Installation über die
Sehnsucht nach Gemeinsamkeit und die Strategien, die wir auf der Flucht vor der Banalität des Alltags entwickeln.
vroom ist eine Initiative von Philippe Nauer und Dominique Rust. Torrance & Grady haben sie zusammen mit dem Regisseur Lukas Bangerter erarbeitet.
Mit: Philippe Nauer und Dominique Rust Regie / Bühne: Lukas Bangerter Ton: Ernst Thoma Licht: Bert de Raeymaecker Requisite: Michael Baumgartner / Iwan Maric Lichttechnik: Matthias Keller Bühnenbau / Tontechnik: Johan Herak Regieassistenz: Raffaella Chiara Grafik: Clarissa Herbst Produktionsleitung: Ursula Freiburghaus
Eine Produktion von vroom
Mit freundlicher Unterstützung von: Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Kultur Stadt Bern, Pro Helvetia, Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, Ernst Göhner Stiftung, Amt für Kultur Kanton Bern, Alexander Stiftung, Alfred-Richterich-Stiftung, Burgergemeinde Bern, Stiftung zur Förderung der Darbietenden Künste, Migros Kulturprozent, Schlachthaus Bern, Jules Weilemann Das Gastspiel wird ermöglicht durch ProHelvetia und das Präsidialdepartment der Stadt Zürich.
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