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LINDY ANNIS – AN AMERICAN TRAGEDY |
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22.10.-24.10. 2004 / 19.30 h
In deutscher und englischer Sprache
Am 2. November wählt die USA ihren Präsidenten – und fast auf dem Höhepunkt des Wahlkampfs wird Lindy Annis im HAU 1 ihr Projekt „An American Tragedy“ zeigen. Theodore Dreisers gleichnamiger Roman aus dem Jahr 1925 bietet die Grundlage: verhandelt wird der Aufstieg der modernen Industriegesellschaft mit ihren Ikonen Rockefeller, Ford, Hearst und der gleichzeitigen Zufälligkeit des Einzelschicksals in der Massengesellschaft. Dreiser erzählt die Geschichte von Clyde Griffith, einem sympathischen jungen Mann aus armen Verhältnissen, von seinen Träumen, die sich um Reichtum, schöne Frauen und Liebe drehen, und von seinem Ende als Mörder auf dem elektrischen Stuhl. Die Figur des Clyde Griffith, die aus 15 Biographien und Dreisers eigener Lebensgeschichte zusammengesetzt wurde, war für den Autor typisch amerikanisch in seiner Erwartung, einen eigenen Anteil am ‚American Dream’ zu bekommen.
 © Thomas Aurin
Für ihre Inszenierung von ‚An American Tragedy’ hat die amerikanische Performerin Lindy Annis 10 weitere Künstler auf die Bühne des HAU 1 eingeladen. Sie wurden beauftragt, eigene Szenen zum Thema American Dream zu entwerfen, die dann als fertige Bausteine der Inszenierung dienen.
Mit Boris Aljinovic (Paul Netzer, Helmut Rühl, Maurice Jones), Antonia Baehr (Ida Nathan, Mirjam Junker), Nicolas Bussmann, Frank Büttner, Frieder Butzmann (Schlagzeug: Klaus Krüger, Gitarre: Kristof Hahn, Bass: Jojo Röhm), CHEAP (Tim Blue, Angelika Sautter, Nina Thorwart, Dragan Asler, Zazie de Paris, Daniel Hendrickson, William Wheeler, Marc Siegel, Susanne Sachsse), Sven Åke Johansson, Thomas Kapielski, Laura Kikauka (Gordon Monahan, Anita Daumants, Francesca Noia, Gordon W, Leander Hormann, Dietmar König), Friedrich Liechtenstein
Dramaturgie: Johann Barner, Bühne / Kostüme: Katja Wetzel, Licht: Benjamin Schälike, Regieassistenz / Produktionsleitung: Kerstin Schroth
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und den Hauptstatdkulturfonds.
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