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AUFTRAG : LOREY – WMF. WIEDERSEHEN MACHT FREUDE. |
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21. bis 26. Juni 2005 im HAU 3 Jeweils um 20 Uhr und 22 Uhr, am 24. Juni nur um 20 Uhr
Die Szenerie ist überschaubar: 12 Tische, 12 Darsteller, 12 Zuschauer. Und dann die Frage: Wo Sie sind, wenn Sie außer sich sind, neben sich stehen, sich verlieren? WMF untersucht Momente des Kontrollverlustes, jene Momente, da man plötzlich neben sich steht, Momente alltäglichen Wahnsinns, da plötzlich sich alles ganz anders darstellt als bisher vermutet, jene alltäglichen Momente, die im Drama Peripetie genannt werden.

In WMF werden eben diese Momente aufgespürt. Eine repräsentative Auswahl an Menschen wurde gefragt, was sie glauben, wer sie sind, wenn sie nicht sie selbst sind. Was übrig bleibt, wenn sie sich vergessen. Was zurückbleibt, wenn sie sich gehen lassen. Das Ergebnis ist ein Datenmaterial von 120 Gigabyte und der Versuch, eben jenen alltäglichen Ausfällen eine Gestalt zu geben. „WMF. Wiedersehen macht Freude“ ist ein Spiel mit den unterschiedlichsten Formen der Wiedergabe dieses Materials: der Kopie, der Spiegelung, der Travestie, der Übertragung, der Reflexion etc.
Eine Produktion von Auftrag : Lorey in Koproduktion mit Hebbel am Ufer, gefördert von der Hessischen Theaterakademie und aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
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