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PROF. FRANZ LIEBL, Berlin – DIRTY LEARNING: INNOVATION DURCH SUBVERSION |
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18. Februar 2006 / 21:30 Uhr / HAU 2
Lecture in deutscher Sprache & DJing mit Thaddeus Herrmann (City Centre Offices / Debug)
2005 war ausgerufen als das Jahr der Innovation. Hat jemand davon etwas gemerkt? Eröffnen sich noch Perspektiven, wenn die immergleichen Personen zu Innovationsbeauftragten der Republik ernannt werden? Und wenn Studien nachweisen, dass Unternehmen sich Innovativität allein mit Geld nicht kaufen können? Doch Innovation passiert. Tagtäglich. An ganz anderen Orten, als Politiker und Unternehmen sich das vorstellen. Man könnte es “Dirty Learning” nennen. Konsumenten tun es, Jugendliche tun es, Künstler tun es. Sie experimentieren mit den Dingen, mit den Konsumgütern, mit den Medien. Sie nutzen sie anders, als es in der Gebrauchsanweisung steht. Improvisierendes Basteln und listige Zweckentfremdungen sind an der Tagesordnung, wenn Spaß und Lustgewinn erzielt werden sollen. Subversion verkörpert damit einen weithin unterschätzten, aber zentralen Motor kultureller Innovation.
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