PHYSIK - HYGIENE HEUTE VOM 18.-21.12.
Lassen sich winzige schwarze Löcher künstlich erzeugen? Wer finanziert die Suche nach dem Higgs? Wo findet ein Physiker Freunde?
Begonnen hat alles im Mai 2002: Stefan Kaegi und Bernd Ernst machen sich auf die Suche nach dem letzten Higgs-Teilchen und besuchen das europäische Kernforschungszentrum CERN bei Genf. Hier werden Protonen auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, bis sie sich gegenseitig zerlegen. Sichtbar wird dieses Theater nur mit Hilfe von komplexen Detektoren und kostspieliger EDV. Verstanden wird es nur in den Theorie-Abteilungen der Institute für Hochenergiephysik.

„Physik“: Zwei Wiener Performer vertreten Wissenschaftlerund ihre unsichtbaren Experimente. Zwischen Geräten–deren Bedienungsanleitung ihnen erklärt wurden, deren Ziel sie aber nicht kennen–beobachten sich die beiden beimBeobachtetwerden. Die Bühne ist das Laboratorium, die Per-formance das Experiment. Niels Bohr sagt: Wer über die Quantenphysik nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.

Produktion des Tanzquartiers Wien in Koprod. mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/M. und der Rotterdamse Schouwburg. Realisierung des Gastspiels ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.