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NECO CELIK / FERIDUN ZAIMOGLU / GÜNTHER SENKEL – SCHWARZE JUNGFRAUEN |
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Uraufführung am 17. März, auch 18. bis 20., 22. bis 25., 27. und 28. März 2006 / 20 Uhr / HAU 3
 Im Anschluss an die Vorstellung am 22. März 2006 findet ein Publikumsgespräch mit Neco Çelik, und anderen Team-Mitgliedern statt. „Schwarze Jungfrauen“ ist die erste Theaterarbeit des Kreuzberger Filmregisseurs Neco Çelik („Urban Guerillas", „Alltag"), basierend auf Monologen, die Feridun Zaimoglu und Günther Senkel aus Interviews mit jungen Neomosleminnen in Deutschland erstellt haben. Die Frauen, die in dem Stück zu Wort kommen, begreifen sich als fester Bestandteil dieser Gesellschaft. Die Entscheidung, ihren Glauben in aller Öffentlichkeit zu leben, zeugt von einem starken Selbstbewusstsein, allen Ausschlussmechanismen zum Trotz. In ihren Ansichten mischen sich die Enttäuschung über ihre soziale Stellung mit radikaler Systemkritik und religiösen Moralvorstellungen. Die Inszenierung von Neco Çelik untersucht einerseits die Kraft, andererseits die Widersprüchlichkeit dieser Positionen. „Die Entrüstung über den ‚Mauldreck’ in den extrem antimodernen Auslassungen der Frauen blieb für mich bis zuletzt ein Luxus.“ Feridun Zaimoglu
im Rahmen von beyond belonging - migration²
gefördert aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes
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