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MARTIN BÜSSER – ANTIFOLK / Tonträgergestützte Lesung // JEFFREY LEWIS – Solo-Konzert + support von BACK UP |
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11. März 2006 / 20 Uhr / HAU 2

http://www.ag-parka.de/amstart/prkit.html
"Wenn das Folk ist", soll der Songwriter Lach in den 1980ern ausgerufen haben, "dann bin ich Antifolk!" Antifolk ist für Folk das, was Punk für Rock gewesen ist: eine Blutauffrischung gegen Spießigkeit und Dogmatismus. In Lachs "Open Mic Sessions", die auch Amateuren zugänglich waren, machten Musiker wie Beck und Michelle Shocked ihre ersten musikalischen Gehversuche. Erst ab 2001 erlangte Antifolk auch in Deutschland durch die Moldy Peaches und den enormen Erfolg von Adam Green Aufmerksamkeit. Martin Büsser liefert mit „Antifolk. Von Beck bis Adam Green“ das weltweit erste Antifolk-Kompendium. Es gibt einen Abriss über die Folk-Entwicklung von Bob Dylan bis heute, beleuchtet den Do-it-yourself-Gedanken des Antifolk und liefert ein Who’s who der Szene.
Jeffrey Lewis ist ein Protagonist des Themas ANTIFOLK, so auch an diesem Abend nach der tonträgergestützten Lesung von Martin Büsser. Lewis wuchs in New Yorks Lower East Side auf. Weil es bei seinen Beatnik-Eltern keinen Fernseher gab, wurde er Comic-Fan bevor er lesen lernte. Für seine Leidenschaft, Comics zu schreiben und zu zeichnen, fand Lewis ein neues Ventil, als er 1997 begann, Songs zu schreiben. Inspiriert vom psychodelischen Folk Donovans, der Heimwerker-Magie Daniel Johnstons und den Aufnahmen der lokalen Folk-Punk Legende The Fugs, nahm er zu Hause Kasetten auf und verkaufte diese verpackt in kleine Comic Books bei seinen Auftritten im The Fort, der Heimat von New Yorks berüchtigter Antifolk Szene. Seine Solo-Auftritte sind nach wie vor neben denen mit seiner 2002 gegründeten Band ganz außergewöhnliche Perlen des Antifolks.
+ support von BACK UP (Andre Herrmann Dühne, Clemence Frescar & Lucas Crane)
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