A SHORT TERM EFFECT – CHOREOGRAFIE: ALEXANDRE ROCCOLI
Premiere am 15. Dezember 2006 / 21.00 Uhr / anschl. Party / auch am 16. und 17. Dezember 2006 / 20.00 Uhr / HAU 2

Performance für 3 MKII und 3 Tänzerinnen

„A short term effect“ untersucht das Verlangen nach Tanz, die Lust zu tanzen. 3 Frauen bedienen 3 Plattenspieler. Ausgehend von dem musikalischen Übergang von Disco zu Techno erschaffen sie sich selbst den Soundtrack, der sie zum Tanzen bringt und mit dem sie diesem Verlangen nachspüren. Choreografische Prinzipien der Wiederholung und Akkumulation, Bewegungen, die von Tänzerin zu Tänzerin übertragen und weiterverarbeitet werden, erzeugen im Verlauf der Choreografie einen ganz eigenen Rhythmus, der immer wieder die Frage aufwirft, welche Metamorphose ein Körper beim Tanzen durchläuft und wie sich der Blick auf diesen Körper verändert.
Mit „A short term effect“ setzt Alexandre Roccoli seine Recherche über das Verhältnis zwischen Tanz und elektronischer Musik fort und sucht – wie auch schon in seinem ersten Solo ERSATZ (2005) - eine neue choreografische Form zu entwickeln. Die szenografische Anordnung verbindet sich mit der Choreografie und einem Sound-System zu einem Dispositiv, das mit Prinzipien der Wiederholung und Anhäufung eine eigene tänzerische Form herausbildet.

Eine Koproduktion von Les Subsistances Lyon, HAU und Schaubühne Lindenfels Leipzig, gefördert durch Bureau du Théâtre et de la Danse Berlin, Culturesfrance, Nationales Performance Netz aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes.

Im Rahmen von "TANZ MADE IN BERLIN" vom 01.12.2006 bis 17.12.2006