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> »Wo waren Vladimir und Estragon während der dunklen Jahre des Widerstandes?«, fragte halblachend Bertolt Brecht am Ende eines langen Gesprächs über Beckett mit Giorgio Strehler. »Die Kenntnis und Bewunderung Brechts für Beckett hat mich wirklich überrascht.« Erst viel später wagte Strehler, sich an einem Stück Becketts zu messen. Nach der Premiere von »Giorni felici« im Jahre 1982 plante er »tutto Beckett« (den gesamten Beckett) an aufeinanderfolgenden Abenden zu spielen. Die Inszenierung mit Giulia Lazzarini blieb Strehlers einzige Inszenierung von Beckett, dem er sich immer »nah fühlte, als Schriftsteller, als Theatermensch, aber auch einfach als Mensch«.
La Stampa, 27.12.1989
Nach achtzehn Jahren zeigt Giulia Lazzarini in ihrer Interpretation (eine Wiederaufnahem durch den ehemaligen Mitarbeiter Strehlers Carlo Battistoni) noch stärker die Intention Strehlers: »Ich unterstreiche den Willen der Protagonistin zu leben, 'bis zum bitteren Ende', ohne ein Wort zuviel, aber mit einem starken Gestus.«
> »Where were Vladimir and Estragon during the dark years of resistance?« asked Bertolt Brecht, halflaughing at the end of a long discussion about Beckett with Giorgio Strehler. Strehler recalled, »Brechts knowledge and admiration of Beckett really surprised me.« Only much later did Strehler dare to take on one of Becketts plays himself. After the premiere of »Giorni felici« in 1982, he planned to put on »tutto Beckett« (all of Becketts works) on successive nights. The production with Giulia Lazzarini remained Strehlers only production of Beckett, to whom he always »felt close as a writer, as a theater person, but also simply as a human being.«
La Stampa, 27.12.1989 |
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Wiederaufnahme
in italienischer Sprache mit deutscher Übertitelung
Preisgruppe A
45 DM 40 DM 32 DM
Dauer 100 min |
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| Regie GIORGIO STREHLER. CARLO BATTISTONI. Italienische Übersetzung CARLO FRUTTERO. Bühne EZIO FRIGERIO. Kostüme LUISA SPINATELLI. Musik FIORENZO CARPI. Mimik MARISE FLACH. Mit GIULIA LAZZARINI, ELIO VELLER. |
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