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Joachim Schlömer
Les Larmes du Ciel (Die Tränen des Himmels)
Musik von Buxtehude, Händel, Monteverdi, Peri, Vivaldi
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TANZ.WINTER 2002
08., 09., 10. 02.
20.00 |
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> »Auch ein Klaglied zu sein im Munde der Geliebten ist herrlich.« (Friedrich Schiller)
Orpheus bewegt im antiken Mythos mit seiner schönen, rührenden Klage die Götter der Unterwelt und überwindet mit Hilfe der Musik die Grenze zwischen Leben und Tod. Im Barock spiegelt die Klage das Selbstverständnis der Zeit und so wird im 17. und 18. Jahrhundert das Klagelied zum zentralen Vokalstück von Oper und Kantate, dem Moment des emotionalen Höhepunktes und des verinnerlichten Ausdrucks. Die musikalische Form des Lamento sollte gleichzeitig unterhalten wie zu Tränen rühren.
In »Les Larmes du Ciel« betreibt Joachim Schlömer die Dekonstruktion des Barock, um die Wesensnähe zum Heute herauszuarbeiten. Mit zwei Sängerinnen, zwei Tänzerinnen, einem Tänzer und einem sieben-köpfigen Instrumentalensemble entsteht eine Aufführung, die die theatralischen Elemente Raum, Licht, Musik, Gesang und Tanz gleichrangig behandelt und zu einer Form vereint.
> In »Les Larmes du Ciel«, Joachim Schlömer deconstructs the baroque in order to work out which elements of it stand in proximity to our contemporary culture. The result is a performance with two singers, three dancers and an ensemble of seven musicians, a performance which gives equal weight to the theatrical elements of space, light, music, song and dance, and unites them into a single form. |
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Deutsche Erstaufführung
Preisgruppe B |
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| Inszenierung, Choreografie JOACHIM SCHLÖMER. Musikalische Leitung ATTILO CREMONESI. Bühne, Kostüme JENS KILIAN. Licht DAVID FINN.Mezzosopran MARISA MARTINS, ANNA RADZIEJEWSKA. Dramaturgie BRIGITTE KNÖSS. Tanz ALICE GARTENSCHLÄGER, OLIVIA MARIDJAN-KOOP, GRAHAM SMITH. Orchester COLLEGIUM MUSICUM KÖLN. // KOPRODUKTION: Hebbel-Theater, Berlin luzerntanz am luzernertheater |
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