MAERZMUSIK 2002 – FESTIVAL FÜR AKTUELLE MUSIK
Claudia Doderer / Klaus Lang
kirschblüten.ohr.
Studio Percussion Graz

07., 08., 09. 03.
18, 19, 21, 22 Uhr
08. 03. auch 17 Uhr
> Sehen – Im Raum steht ein zweiter Raum, das Publikum sitzt im spiralförmigen, abgedunkelten Inneren des zweiten, stilisiert schneckenförmigen Raumes. Über lange Strecken gibt es nur unmerkliche Veränderungen im Inneren des schwarzen Raumes, wie ein langsames Drehen der Spirale. Unvermittelt öffnen sich für kurze Augenblicke Fenster, die unverhoffte Ausblicke geben.
  
Hören – Der Hörer betritt gleichsam sein eigenes Ohr; er passiert das Trommelfell und begibt sich in den Paukengang, alles was er hört sind die rhythmischen Strukturen, die nach der Übersetzung der akustischen Eindrücke in Rhythmen durch das Trommelfell, Hammer, Amboss und Steigbügel entstehen. (Klaus Lang)

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Seeing – Within the space of the theater, we find a second space: the audience sits in the spiral-shaped, darkened interior of this space, which has been stylized in the form of a snail’s shell. Moments of extreme density and concentration interrupt long expanses of almost complete darkness; something like a sequence of horizontal and vertical lines develops.
  
Listening –This microscopic perspective in which listeners find themselves means that all time becomes stretched to the extreme in comparison with its actual duration. Moments become expanses. (Klaus Lang)
Uraufführung
Dauer 30 min
Einheitspreis 10 Euro
Konzept CLAUDIA DODERER, KLAUS LANG. Musik KLAUS LANG. Raum CLAUDIA DODERER. Licht ANDREAS FUCHS. Mit STUDIO PERCUSSION GRAZ. KOPRODUKTION: Hebbel-Theater, Berlin und MaerzMusik / Berliner Festspiele — in Zusammenarbeit mit musikprotokoll im steirischen herbst. Auftragswerk des Hebbel-Theaters und der MaerzMusik.
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