|
|
Claudia Doderer - Bühnenbild und Räume
Claudia Doderer, 1957 in Wiesbaden geboren, lebt in Berlin.
Bühnenbildstudium bei Ilona Freyer und Achim Freyer an der Hochschule der Künste in Berlin.
Zunächst Arbeit als Achim Freyers Assistentin und Kostümbildnerin für Opernproduktionen ( z.B. Wozzeck von Alban Berg (an den Opernhäusern Paris, Brüssel, Kopenhagen etc.) oder Figaros Hochzeit von W.A. Mozart (an den Opernhäusern in Brüssel und Oslo).
1983 - 1985 Ausstattungsleiterin in Wuppertal.
Seit 1986 freischaffende Bühnenbildnerin. Besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit sind Musiktheaterprojekte und zwar Bühnenraume und Kostümbilder für Werke des Repertoires (so z. B. Rigoletto, Oper Chemnitz in der Regie van Brigitte Fassbaender oder Melusine von Aribert Reimann, Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Regie Alexander Paeffgen) ebenso wie zeitgenössische Klanginstallationen, das Erforschen einer spezifischen Raumgestaltung für Musik der Gegenwart (z. B. Undinischer Winkel children´s corner von Debussy und four walls von John Cage, Choreografie Regina Baumgart im Hebbel-Theater Berlin, Le noir de l´etoile von Gerard Grisey für Les percussions des Strasbourg bei den Festivals ars musica in. Brüssel, musica in Straßburg und contemporary music festival in Huddersfield; und die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Peter Ablinger seit 1994 Weiße Litanei im offenen Kulturhaus in Linz und im Konzerthaus in Wien und IEAOV-Nerz und Campari im Podewil Berlin und der Molkerei Werkstatt Köln.) und Alte Musik (z.B. Il Mitridate Eupatore von Allesandro Scarlatti, bei den Festwochen für Alte Musik 1995 in Innsbruck und 1996 bei den Schwetzinger Festspielen.) Daneben auch Bühnenbilder fürSprechtheater (z.B. UA Lebe wohl, gute Reise von Gertrud Leutenegger an den Wuppertaler Bühnen oder Tartuffe im Schauspielhaus in Leipzig).
Seit1992 kontinuierliche Zusammenarbeit mit Peter Lund (Buch und Regie) (z.B. Alice in der Neuköllner Oper Berlin oder Die Wanze nach Majakowski im Maxim Gorki Theater in Berlin).
Aus der großen zeitlichen Spannbreite von Barock bis in die Gegenwart ergibt sich für die unterschiedlichen künstlerischen Projekte dabei ein kreatives Wechselspiel. Die künstlerische Umsetzung von Musik im Raum oder von Räumen in Klang geht von einer unvoreingenommenen Haltung aus, die das Sujet aus dieser Perspektive heraus konstruktiv freilegt.
Ilka Seifert
Klaus Lang
Klaus Lang, geboren 1971 in Graz, ist Komponist und Organist. Er beschäftigt sich mit Stimmungssystemen und mit Musik vor 1700. Lang lebt in Berlin.
http://ourworld.compuserve.com/homepages/KlausLang1
Andreas Fuchs, Lichtdesigner
Geboren 1959. Lebt in Berlin. Lichtassistenzen bei Jennifer Tipton, Heinrich Brunke und am Bayerischen Staatsballett. Arbeitet seit 1988 als freier Lichtdesigner und Produktionsleiter. Technische Gesamtleitung für Weimar 1999 Kulturstadt Europas und das Kunstfest Weimar von 1996-2002. Technischer Projektleiter für das Kultur- und Veranstaltungsprogramm der EXPO 2000 in Hannover, technische Leitung für das Kulturprogramm der Stiftung Sch1oss Neuhardenberg ab 2002, Produktionsleitung für die Volkswagen AG bei der Weltpräsentation des Passat W8 2001 in Gstaad. Arbeitet seit 1992 mit Robert Wilson als Lichtdesigner: Welttourneen Dr. Faustus Lights the Lights, Hamlet a Monologue und Une Femme Douce. Letzte Arbeiten mit Robert Wilson 2001 Drei Schwestern am Stadsteatem Stockholm und von 2000 bis 2002 der Ring des Nibelungen am Opernhaus Zürich. Geplant: Die Frau ohne Schatten an der Opera Bastille Paris, Ende 2002. Andreas Fuchs arbeitete mit Claudia Doderer 1994 bei der Produktion: ... über Ursache und Wirkung der Meinungsverschiedenheiten beim Turmbau zu Babel und 1997 für die Tanzproduktion Undinischer Winkel im Hebbel Theater zusammen.
http://www.fuchsberlin.de
Studio Percussion graz
Das Schlagzeugerensemble Studio Percussion graz wurde 1979 gegründet und wird seither von Günter Meinhart geleitet. Es besteht in der Regel aus sechs Musikern, kann aber auf bis zu zehn erweitert oder durch andere Instrumente wie Föte, Violine oder Tuba ergänzt werden. Sein Repertoire umfasst die klassischen Schlagzeugwerke des 20. Jahrhunderts ebenso wie neue Werke, die in engem Kontakt mit den Komponisten entstanden. Besondere Beachtung finden häufig der Aspekt der Raumkomposition und die Einbeziehung von Formen des Musiktheaters. Auftritte auf internationalen Festivals führten das Ensemble u.a. zum Israel Festival, zum Warschauer Herbst, den Wiener Festwochen, der Styriarte Graz, zum Jazzfestival Rom, nach Moskau, Berlin, Zagreb, Strasbourg und Zürich.
http://www.studiopercussion.com |
|