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> Sich von der Bühne herab beschimpfen zu lassen das gehört inzwischen zum guten Ton des etablierten Theaters. Aber lassen wir uns das auch von den Insassen der größten deutschen Strafanstalt gefallen? Den Versuch startet aufBruch in seiner neuen Produktion. Im Gefängnis lädt sich die Publikumsbeschimpfung auf mit Inhalten, die auf einen ganzen Komplex negativer wie positiver Vor-Urteile zielen, die jeder Besucher mit in diese Inszenierung bringt. Blickt die Gesellschaft von außen auf das Gefängnis, so verschmelzen individuelle Straftaten in ihrer Häufung zu kollektiver Schuld. Schuld ist ansteckend, virulent. Verbrechen als Virus. Theater als Virus. Theater als ein Versuch mit der und über die Unberechenbarkeit sozialer Energien.
> In prison offending the audience aims rather at an entire complex of both negative and positive prejudices, which every visitor brings to this production. If society looks from outside at the prison, then individual crimes melt in their multitude into collective guilt. Guilt is contagious, virulent. Crime as a virus. Theater as a virus. Theater as an attempt to work with and through the unpredictability of social energies. |
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Dauer 75 min. Einheitspreis 11 €
Spielort: Kultursaal der JVA Tegel, Seidelstr. 39
Persönliche Anmeldung spätestens sieben Tage im voraus an der Kasse des Hebbel-Theaters! Einlass nur unter Vorlage eines Personalausweises oder Reisepasses.
Infos: 030/25900427 |
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| Regie PETER ATANASSOW. Dramaturgie CHRISTINE BOYDE. Bühne PETER ATANASSOW, HOLGER SYRBE. Kostüme BETTINA FRIEDLI. Grafik RAMONA TATERRA. Mitarbeit SIBYLLE ARNDT, BJÖRN PÄTZ, ANJA QUICKERT, INGO TOMI, KAREN WITTHUHN. Mit dem GEFANGENEN- THEATERENSEMBLE aufBruch. / Mit Unterstützung durch: Hebbel-Theater, Berlin Kunst & Knast e.V., Berlin Förderband e.V., Berlin Senatsverwaltung für Justiz, Berlin Deutscher Juristentag 2002 JVA Berlin-Tegel Prison Arts Network 3MScotchlite Zitty. |
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