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Neueröffnung 2012

Bilder & Texte

Auch wenn ihr müde seid, kommt vorbei

Berlin schläft nicht, hat 24 Stunden geöffnet, ist anmaßend und einnehmend. Berlin ist rastlos, laut und flatterhaft. Berlin baut sich um, eine neue Welt überwuchert die alte. Berlin zieht aus, zieht ein, zieht um. WIR BLEIBEN HIER, im HAU1 HAU2 HAU3 und feiern die Neueröffnung mit alten und neuen Bekannten, Mitstreitern und Kombattanten am ersten Novemberwochenende in neuen Räumen von Janina Audick mit Jérôme Bel, Wunderbaum, Schwalbe, Miet Warlop, Ja, Panik, Touki Delphine und Skills sowie allen anderen Künstlern – siehe Programm. Dann geht es im Dezember weiter mit Ivo Dimchev, Meg Stuart, Nicoleta Esinencu, Gianina Cărbunariu, Kris Verdonck, Gob Squad, Fabian Hinrichs, Schubot & Gradinger u.a. und im neuen Jahr mit De Warme Winkel, Hans-Werner Kroesinger, andcompany&Co., Mette Ingvartsen, Forced Entertainment, Rosas, Markus Öhrn, Young Jean Lee, Panaibra Canda, Alexandra Broeder, Raimund Hoghe, Jefta van Dinther, Rimini Protokoll, Philippe Quesne, Nature Theater of Oklahoma u.v.m.

Neubeginn auch in puncto Raumgestaltung

Das neue Raumkonzept zur HAU-Neueröffnung hat die Berliner Bühnenbildnerin Janina Audick, bekannt u.a. durch ihre Zusammenarbeit mit Christoph Schlingensief, René Pollesch, Meg Stuart und Herbert Fritsch, gemeinsam mit ihrem Team - Veronica Wüst, Franziska Sauer, Romy Kießling und Sacha Benedetti – entwickelt. Es umfasst die Umgestaltung der Fassaden und Foyers an allen drei Spielorten, sowie ein neues Outfit für das WAU –  die Kantine, den Treffpunkt, das Restaurant.
Neben dem grundsätzlichen Bühnenhandwerk befasst sich Janina Audick in ihrer Arbeit mit zeitgenössischer Kunst und schafft unter Einbeziehung unterschiedlicher Materialien und Medien neue Raumkonzepte. So sind zur Neueröffnung im HAU 1,2,3 öffentliche Räume entstanden, in denen der Besucher kurz Atem holen kann, bevor er als Zuschauer wieder aktiv wird – Räume des Nichtstuns und Übergangsräume in einer Welt, die fast nur noch aus Schauspielern besteht. Das Raumkonzept soll somit eine Umgebung für Prozesse schaffen, deren Charakter sich durch ihre Unplanbarkeit und Nichtvorhersagbarkeit auszeichnet.

Fotos: Marcus Lieberenz, Boris Kramaric, Nele Tast, Jürgen Fehrmann, Julia Elger