/
Foto: Barbara Berti
I am shape, in a shape, doing a shape von Barbara Berti
Foto: Barbara Berti
Foto: Svenja Schulte
Steppengesänge von Dittrich Frydetzki / Dreit / Flegel / Frölicher /Grief / Worpenberg
Foto: Svenja Schulte
/
/
Logo des Hebbel am Ufer

Best of 100° Berlin 2014

Präsentation der Preisträger

Mit über 140 Vorstellungen fand im Februar die 11. Ausgabe des 100° Berlin Festivals am HAU Hebbel am Ufer, den Sophienælen und dem Ballhaus Ost statt. Die von der HAU-Jury prämierten Inszenierungen sind: “Steppengesänge” von Dittrich Frydetzki / Dreit / Flegel / Froelicher / Grief / Worpenberg, “I am shape, in a shape, doing a shape” von Barbara Berti und "Das könnte jetzt wirklich meine letzte Performance sein" von Sebastian Teubner. Die drei prämierten Produktionen sind noch einmal an beiden Abenden zu sehen.

Dittrich Frydetzki/ Dreit/ Flegel/ Froelicher/ Grief/ Worpenberg
Steppengesänge

HAU3 / 45 min

Heute waren wir wieder viel unterwegs. Wir haben hier ein Auto, mit dem können wir bis in die abgelegensten Winkel der Bühne fahren. Wir sehen nur wenige Performer, sie hausen in Löchern und sind auch sonst eher scheu. Ein Performer trägt einen Kopfschmuck mit Federn. Vielleicht schaffen wir es ja noch ein Foto zu machen, dann können wir es zuhause zeigen. Verkleidet als Tourist, letzte Überlebende, Indianer und Performer begeben sich die Performer in "Steppengesänge" auf die Suche nach der Konstruktion von nationalen Identitäten und erzählen von einer Reise durch ein untergehendes Land.

Barbara Berti
I am a shape, in a shape, doing a shape.

HAU3 / 30 min / Englisch

Woher kommen wir? Aus einer verborgenen Energie, nicht weit weg von unserer Realität, und doch einer anderen Dimension angehörend? Die nicht einfach nur spirituell, sondern manchmal so konkret ist, dass sie die gesamte physische Welt verschwinden lässt. Ich betrete einen Mikrokosmos und erhebe mich in den Himmel. Es geht um sichtbare wie unsichtbare Dinge. Es fing an mit einem Punkt, nicht festgelegt, keine Entscheidungen. Jemand nannte es eine „Gestalt“, die erste Unterscheidung. Eine unendliche Anzahl. Ich fing an zu fliegen, nur war ich sichtbar, viel zu sichtbar. Verwirrung. Ich scheitere. Viele Identitäten zur selben Zeit. Stille – der Raum über mir. Ich hebe den Kopf zwei Zentimeter, sehe alles unscharf. Ich hänge nicht an materiellen Dingen, glaube ich jedenfalls. Dann geht alles in einer Explosion auf. Die Frage ist, wie lange hält es an? Fast schon wieder da. Und erneut Richtung Sterne. Die Betonung liegt auf einem Punkt und allen Rauminhalten, die ausgehend von meinem Körper-Geist erreichbar sind. Ein Glitzern auf meiner Gestalt. Noch immer nicht da.

Sebastian Teubner
Das könnte jetzt wirklich meine letzte Performance sein.

HAU3 / 45 min

„Was kann man noch machen, wenn alles schon gemacht wurde?“ Diese Frage stellt sich Sebastian
Teubner in einer etwa 45 minütigen Video-Performance im Bezug auf zeitgenössische Kunst.
Vergangene Termine
April 2014
ca. 180 min