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Foto: Eric Wurtz
Banana Republics – Here Be Dragons von Boyzie Cekwana & Nina Støttrup Larsen
Foto: Eric Wurtz
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Banana Republics – Here Be Dragons von Boyzie Cekwana & Nina Støttrup Larsen
Foto: Eric Wurtz
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Banana Republics – Here Be Dragons von Boyzie Cekwana & Nina Støttrup Larsen
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Boyzie Cekwana / Nina Støttrup Larsen

Banana Republics - Here Be Dragons

Im Rahmen von "Return to Sender"

Boyzie Cekwana und Nina Støttrup Larsen bespielen mit ihrer Performance und Installation den Theatersaal des HAU1. In inszenierten Führungen, Gameshows und einer fiktiven Talkshow suchen die Performer Antworten auf die Frage nach einer Wiedergutmachung für das koloniale Vermächtnis. Nicht erst seit OJ Simpson und Oscar Pistorius werden juristische Prozesse als öffentliches Medienspektakel inszeniert. Könnte man eine dieser globalen Sportikonen durch eine ehemalige Kolonialmacht ersetzen? Könnte der nachhallende Schrei nach Gerechtigkeit nicht ein würdiges Thema sein, um das Verlangen nach einem öffentlichen, schnellen Prozess zu befriedigen? Könnte ein Tribunal, dass sich mit den Verbrechen der Kolonialzeit befasst, überhaupt genügend Einschaltquoten bringen und sich in der besten Sendezeit behaupten? Was wäre, wenn die Stars und Sternchen des 21. Jahrhunderts nicht aus den Reihen talentloser Schönheitsköniginnen, Muskelprotze oder gefallener Sporthelden gecastet würden, sondern aus den Reihen der Europäischen Mächte? Was würde passieren, wenn man den Gerichtssaal gegen die öffentliche Feuerprobe des Reality-TVs tauschte und dort das Verfahren über Reparationszahlungen für Kolonialismus und Sklaverei eröffnete?   
Vergangene Termine
März 2015
Englisch
90 Min
Künstlerische Leitung / Konzept
Boyzie Cekwana
Installation & Design Recherche
Nina Støttrup Larsen
Licht
Eric Wurtz
Performance
Elisabeth Bohde, Torsten Schütte, Nina Støttrup Larsen, Boyzie Cekwana
Produktion
The Floating Outfit Project, Nina Støttrup Larsen
Verbreitung
Colette de Turville
Premiere am 6.3.2015
Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Theater Werkstatt Pilkentafel (Flensburg), KVS (Brüssel), Creative Industries Fund NL.