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Ende der Komfortzone? Kunst und Politik nach Fukushima

Mit Chiaki Soma, Hiromi Maruoka, Akira Takayama und Steffi Richter / Moderation: Stefanie Carp

Was bedeutet Theater nach Fukushima? Ist die japanische Gesellschaft durch die Katastrophe offener oder geschlossener geworden? Muss das Verhältnis zwischen Kunst und Politik in Zeiten eines globalen Krisenkapitalismus neu ausgerichtet werden? Auf dem von der Dramaturgin Stefanie Carp moderierten Podium sitzen zwei der führenden Theaterkuratorinnen Japans: Chiaki Soma war sechs Jahre lang die künstlerische Leiterin des “Festival/Tokyo”. Hiromi Maruoka steht dem NPO Japan Center Pacific Basin Arts Communication vor und ist die Chefin zweier bedeutenden Festivals der Darstellenden Kunst, dem “TPAM” in Yokohoma und dem “Sound Live Tokyo”. Der Regisseur Akira Takayama ist im Rahmen von “Japan Syndrome” mit einer Fortsetzung seines “Referendum Project” zu Gast. Steffi Richter ist Professorin für Japanologie am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig. Sie forscht und lehrt zur Ideen- und Kulturgeschichte des neuzeitlich-modernen Japan sowie zu Alltags- und populären Kulturen der Gegenwart. Sie ist eine Kennerin des organisierten Widerstands gegen Atomenergie, sowohl in Japan als auch in Deutschland.
Vergangene Termine
Mai 2014
Deutsch und Japanisch mit Simultanübersetzung