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Foto: Benjamin Krieg
Ende von She She Pop
Foto: Benjamin Krieg
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Ende von She She Pop
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Ende von She She Pop
Foto: Benjamin Krieg
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Ende von She She Pop
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Logo des Hebbel am Ufer
Was ist das, wo gehört das hin? Diese Schlüsselfrage jeder Putzhilfe steht am Anfang der Erschaffung der Welt. Als Gott beginnt, die Wesen und Dinge zu benennen und ihnen einen Platz zuzuweisen, entsteht im Chaos allmählich Ordnung und Ruhe: der Anfang vom Ende. Die Performance Ende entspinnt sich entlang der biblischen Schöpfungsgeschichte. She She Pop übernehmen die vorgegebenen Rollen von Gott, dem Menschen, Eva, den Tieren, den Pflanzen und den Cherubim. Auf der Bühne, die das Paradies beherbergt, probieren die PerformerInnen das Beenden. Aufräumen, anhalten, abbrechen, Schnitt, Stille, Schluss. Eine wird sich aller (Selbst-) Bilder entledigen, welche sich die herrschende Ordnung (zu der sie gehört) von ihrem Geschlecht macht. Sie will “das Bild der Frau” am eigenen Beispiel zerstören. Ein anderer wird alle sich bietenden Ausblicke, alle Handlungsmöglichkeiten in einem schwindelerregenden Akt der Selbstfesselung ersticken und sich dabei in einen Zustand vegetativer Hingabe zwingen. Eine dritte sucht nach einer endgültigen Ordnung für alle Dinge, dem perfekten Muster – um dann hinter sich die Türe für immer zu schließen. She She Pop nähern sich dem Ende, diesem kostbaren Moment, an dem etwas anderes möglich scheint: ein neues Buch, ein anderer Partner, ein neues Gesellschaftsmodell, ein besserer Drink. Die himmlischen Heerscharen gestalten dazu einen Abgesang aus Meat Loafs Album “Bat Out of Hell”.

Vergangene Termine
Oktober 2013
Premiere am 8.10.2013
Produktion: She She Pop. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer und Forum Freies Theater Düsseldorf. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und den Fonds Darstellende Künste.