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Foto: Michael Bause

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Gespräch

Jérôme Bel und Tacita Dean

Tacita Dean, bildende Künstlerin, spricht mit Jérôme Bel über seine Performance „Disabled Theater“. Dean, vertreten auf der dOCUMENTA (13),  arbeitet mit 16mm-Filmen sowie in den Bereichen Malerei, Fotografie und erarbeitet (Klang-) Installationen und Zeichnungen. Schwerpunkte in ihrer Arbeit sind die Wahrheit des Momentes, der Film als Medium und die Empfindlichkeiten des Individuums.

Tacita Dean, 1965 in Canterbury/Großbritannien geboren, lebt in Berlin. Sie studierte an der Falmouth School of Art, der Supreme School of Fine Art in Athen und an der Slade School of Fine Arts in London. Sie ist Mitglied der Akademie der Künste. In 1998 wurde sie für den Turner Prize nominiert und in 2000 war sie DAAD-Stipendiatin in Berlin. Sie hat folgende Preise empfangen: Kunstpreis Aachen (2002); Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Turin, Italy (2004); the Sixth Benesse Prize auf der 51. Venedig Biennale (2005) und der Hugo Boss Preis am Solomon R. Guggenheim Museum, New York (2006). Einzelausstellungen u.a. in der Turbine Hall, Tate Modern, London, und MUMOK, Wien (beide 2011). Dean nahm teil an der Biennale di Venezia 2003 und 2005 und an der dOCUMENTA (13).
www.tacitadean.net
Jérôme Bel ist einer der meistdiskutierten Choreographen der Zeit. Er lebt in Paris und arbeitet weltweit. Jérôme Bel studierte an der Centre National de Danse Contemporaine d'Angers. Zwischen 1985 und 1991 tanzte er in Arbeiten verschiedener Choreographen in Frankreich und Italien, bevor er 1992 als Assistent von Philippe Découflé für die Eröffnungszeremonie der 16. Olympischen Winterspiele in Albertville tätig war. Zu seinen eigenen Produktionen gehören „nom donné par l'auteur“ (1994), „Jérôme Bel“ (1995) und „Shirtology“ (1997), das auch in einer japanischen Version in Kyoto und und Tokyo umgesetzt wurde. Anschließend produzierte Jérôme Bel „The last performance“ (1998), „Xavier Le Roy“ (1999) und „The show must go on“ (2001), das ins Repertoire des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg aufgenommen wurde.
Für das Ballett der Opéra national de Paris erarbeitete er „Véronique Doisneau“ (2004) und für den thailändischen Tä Pichet Klunchun „Made in Thailand“ (2005).
www.jeromebel.fr
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November 2012
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