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Foto: Foto: Scale model #4, Studio Remco van Bladel, Amsterdam

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Artist Organisations International

Learning & Unlearning

Moderiert von Maria Hlavajova / Mit Mazou Ibrahim Touré & Moussa Ag Assarid / Artists Association of Azawad, Chto Delat – School of Engaged Art, Marina Naprushkina / Office for Anti-Propaganda, Jan Ritsema / Performing Arts Forum (PAF)

Im Rahmen von "Artist Organisations International"

Artist Association of Azawad
Vertreten durch Mazou Ibrahim Touré
Bei der Artist Association of Azawad handelt es sich um die Kultursektion der Nationalen Bewegung zur Befreiung des Azawad (MNLA), einer multiethnischen Koalition von Völkern der Sahara- und Sahelzone, die für Azawad als unabhängigem Staat nördlich von Mali kämpft. Die Artist Association vereinigt Künstler aus verschiedenen Bereichen, etwa der Musik, der Literatur, dem Theater und der mündlichen Erzählkunst.
Chto Delat
Vertreten durch Dimitry Vilensky
Chto Delat (Was tun?) wurde 2003 in Sankt Petersburg von einer Gruppe von Künstlern, Kritikern, Philosophen und Autoren gegründet; Ziel war die Verbindung von politischer Theorie, Kunst und Aktivismus. Chto Delat verfolgt vielfältige Aktivitäten: die Gruppe produziert eine Zeitung, Schauspielinszenierungen, Videos und Installationen und engagiert sich in lokalen Initiativen. 2012 eröffnete Chto Delat die modulare Kunstschule School of Engaged Art, in der es in einer Zeit der reaktionären Diskurse darum geht, mit den Möglichkeiten der engagierten Kunst zu experimentieren.
Büro für Antipropaganda
Vertreten durch Marina Naprushkina
Das Büro für Antipropaganda wurde 2007 mit der Absicht gegründet, die Arbeitsweisen und den Einfluss der modernen politischen Ideologien aufzudecken und die entdeckten Strategien durch künstlerische Techniken aufzubrechen. Im Zuge von AOI stellt das Büro für Antipropaganda seine „Flüchtlingsbibliothek“ vor; diese besteht hauptsächlich aus gezeichneten Gerichtstagebüchern zu Asylverfahren und ist als Informationsquelle für Flüchtlinge und ihre Vorbereitung auf das eigene Verfahren gedacht.
Performing Arts Forum (PAF)
Vertreten durch Jan Ritsema
Das Performing Arts Forum richtet sich an all jene professionellen und angehenden professionellen Akteure aus den Bereichen Performance, bildende Kunst, Musik, Film, Literatur, Neue Medien, Theorie und Kultur, die ihre Arbeitsbedingungen hinterfragen und selbst bestimmen wollen. Hinter der Gründung von PAF standen Künstler, Theoretiker, Praktiker und Aktivisten, die es bis heute als informelle Institution betrieben. Sitz des PAF ist eine ehemalige Klosterschule in St. Erme, Frankreich.
Vergangene Termine
Januar 2015
Englisch