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Foto: Márton Ágh
Szégyen/Schande von Kornél Mundruczó
Foto: Márton Ágh
Foto: Márton Ágh
Szégyen/Schande von Kornél Mundruczó
Foto: Márton Ágh
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Logo des Hebbel am Ufer

Kornél Mundruczó

Szégyen/Schande

Irgendwann ist auf der Bühne nur noch ein einziges Bellen und Knurren zu hören. Die Schauspieler werden gerade als Hunde an das Publikum verkauft. So endet Kornél Mundruczós schonungslose Adaption des von dem südafrikanischen Nobelpreisträger J. M. Coetzee verfassten Romans „Disgrace“. Mit drastischen Bildern einer Theater-Reality-Show beleuchtet der Regisseur aktuelle Machtverschiebungen auf der politischen Landkarte und überträgt das Geschehen aus seiner ungarischen Perspektive von Südafrika in die Alte Welt - „als eine Parabel auf Fragen des Europäertums, auf allgemeine Ängste und Probleme auf unserem sichtlich vor großen Umwälzungen stehenden Kontinent“. Kornél Mundruczó, als Filmregisseur in Locarno und Cannes ausgezeichnet,  stellt mit der HAU-Koproduktion „Schande“ erstmals seine Theaterarbeit mit seiner ungarischen Company in Berlin vor.
Vergangene Termine
November 2012
Ungarisch mit deutschen Übertiteln
Regie
Kornél Mundruczó
Bühne und Kostüm
Márton Ágh
Dramaturg
Viktória Petrányi
Musik
János Szemenyei
Künstlerische Beratung
Yvette Bíró
Regieassistenz
Áron Ferenczik
Deutsche Premiere am 8.11.2012
Koproduktion: Wiener Festwochen, Proton Cinema + Theatre (Budapest), Trafó – House of Contemporary Arts (Budapest), HAU Hebbel am Ufer, Festival d’Avignon, Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Malta Festival (Posen), Romaeuropa Festival.