/
Foto: Yann Mingard
The Wasp Factory von Ben Frost
Foto: Yann Mingard
Foto: Yann Mingard
The Wasp Factory von Ben Frost
Foto: Yann Mingard
Foto: Yann Mingard
The Wasp Factory von Ben Frost
Foto: Yann Mingard
Foto: Yann Mingard
The Wasp Factory von Ben Frost
Foto: Yann Mingard
Foto: Yann Mingard
The Wasp Factory von Ben Frost
Foto: Yann Mingard
Foto: Yann Mingard
The Wasp Factory von Ben Frost
Foto: Yann Mingard
Foto: Yann Mingard
The Wasp Factory von Ben Frost
Foto: Yann Mingard
Foto: Yann Mingard
The Wasp Factory von Ben Frost
Foto: Yann Mingard
/
/
Logo des Hebbel am Ufer

Ben Frost

The Wasp Factory

Nach einem Roman von Iain Banks / Libretto: David Pountney

Der in Island lebende Australier Ben Frost ist international mit seiner experimentellen elektronischen Musik bekannt geworden. Seine Kompositionen sind beeinflusst vom klassischen Minimalismus, aber auch von Genres wie Punk, Rock und Metal. In seiner ersten Oper, “The Wasp Factory”, gestaltet er klanglich und visuell die beunruhigende Welt des mordenden Teenagers Frank. Die berühmt-berüchtigte Hauptfigur aus dem gleichnamigen Roman des 2013 verstorbenen schottischen Schriftstellers Iain Banks wächst auf einer entlegenen Insel auf. Seine Mutter ist verschwunden, sein Vater überlässt ihn sich selbst. Frank stilisiert sich zum Herrscher der Insel und hängt einem selbsterfundenen Kriegerkult an. Im Alter von 14 Jahren hat er bereits drei Menschen ermordet. Ben Frost, der bei Erscheinen von “The Wasp Factory” erst vier Jahre alt war, stieß zufällig auf das Buch. Er empfand es als Spiegel für sein eigenes Leben und war fasziniert von der irritierenden Beziehung zwischen kindlicher Unschuld und der Sexualität eines Erwachsenen, die durch morbide Neugier und Einsamkeit verstärkt wird. Die Oper ist eine persönliche, poetische Reaktion auf den Roman. Die gleichen Figuren tauchen auf, aber es entstehen auch neue, eigene Charaktere. Mit drei Sängerinnen und Schauspielerinnen und dem fünfköpfigen Kammerensemble der Reykjavík Sinfónía, in einem kongenialen Bühnenbild von Mirella Weingarten, lässt Frost emotionale Musik und Bilder entstehen und verbindet sie zu riesigen, bedrohlichen Gebilden, die seine Komposition nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar machen.
Ben Frost über seine Regie und Komposition bei "The Wasp Factory" (via youtube)
Weitere Informationen unter www.thewaspfactory.is und Ben Frosts persönlicher Webseite http://ethermachines.com/.
Vergangene Termine
September 2013, Juni 2014
Englisch mit deutschen Übertiteln
Libretto
David Pountney
Regie
Ben Frost
Mit
Lieselot De Wilde, Jördis Richter und Mariam Wallentin
Musik von
Streichquintett der Reykjavik Sinfonia
Bühnenbild
Mirella Weingarten
Kostüme
Boris Bidjan Saberi
Lichtdesign
Lucy Carter
Sound Design
Daniel Rejmer
Co-Regie
Sasha Milavic Davies
Mitarbeit Musikproduktion
Paul Corley
Technik
Jörg Schildbach
Assistenz für Bühne und Kostüme
Gabi Bartels
Deutsche Premiere am 26.9.2013
Wiederaufnahme am 17.6.2014
Auftragswerk von Kunst aus der Zeit / Bregenzer Festspiele.
Produktion: HAU Hebbel am Ufer und Laura Berman_Next. Koproduktion: Royal Opera (London), Holland Festival (Amsterdam). Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und dem Nordic Culture Point. The production is produced by permission of Iain Banks who is the owner of the copyright in the novel “The Wasp Factory”.
Die Wiederaufnahme wird ermöglicht durch den Wiederaufnahmefonds 2014 des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.