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Foto: Dorothea Tuch
Together Forever von Jeremy Wade
Foto: Dorothea Tuch
Foto: Gerhard F. Ludwig
Together Forever von Jeremy Wade
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Together Forever von Jeremy Wade
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Logo des Hebbel am Ufer

Jeremy Wade

Together Forever

Together forever, so lautet das Versprechen ewiger Liebe, wie wir es aus zahllosen kitschigen Popsongs kennen. Gleichzeitig aber klingt in diesem Titel auch die Erinnerung daran an, wie sehr Menschen tatsächlich aufeinander angewiesen sind. In seiner neuen Arbeit experimentieren der Tänzer und Choreograf Jeremy Wade und vier Performer mit Situationen der Fürsorge und Formen der zärtlichen Komplizenschaft und fragen nach den sozialen wie politischen Implikationen von Gemeinschaft, Liebe und Zuwendung.

Was können wir nur zusammen, nicht alleine tun? Was heißt es, für jemand anderen da zu sein? Und wie könnten zukünftige Formen von Gemeinschaft aussehen? Nachdem Jeremy Wade am HAU zuletzt seine auf alchimistischen Ritualen basierenden Arbeiten “Fountain” und “To The Mountain” gezeigt hat, kehrt er nun mit einer neuen Produktion zurück: “Together forever”, eine Kollaboration mit den Tänzern und Choreografen Igor Koruga und Jared Gradinger, der Performancekünstlerin und Filmemacherin Liz Rosenfeld und dem Bildenden Künstler Michiel Keuper, nimmt das längst abgedroschene, aber zugleich stets hoffnungsvolle Versprechen ewiger Liebe zum Ausgangspunkt.

Nicht aber Paarbeziehungen stehen im Mittelpunkt des Abends, sondern vielmehr der Versuch, Formen des liebevollen Zusammenseins jenseits der Zweisamkeit zu erkunden. In durchaus feierlichem Gedenken nimmt “Together forever” unsere Abhängigkeiten voneinander und Verantwortungen füreinander in den Blick. Die Performer übernehmen an diesem Abend zu diesem Zweck eine liebenswürdige Gastgeberschaft, führen das Publikum durch anrührende Situationen der Fürsorge, bereiten den gemeinsamen Tisch und erproben so überraschende wie unterhaltsame Formen der Komplizenschaft. Können wir durch körperliche Begegnungen, die auf einem achtsamen Miteinander beruhen, die existierende Ordnung herausfordern? Erzählt, befragt und rituell bedacht werden tatsächliche wie künftige Geschichten des Zusammenseins und Visionen von inniger Gemeinschaft – ganz konkret als etwas, das im Hier und Jetzt der Performance entsteht und erfahrbar wird, aber auch als Modell, das politische und soziale Implikationen birgt: Denn wollen wir – oder wollen wir nicht – in einer Welt leben, in der unsere grundlegenden Bedürfnisse als soziale und nicht einfach nur als individuelle und persönliche Angelegenheit in den Blick kommen?
Vergangene Termine
Februar 2014, März 2014
Englisch
ca. 180 min (inkl. veganem Essen)
Von und mit
Jeremy Wade
 
und Liz Rosenfeld, Michiel Keuper, Igor Koruga, Jared Gradinger
Produktion und Presse
björn & björn
Premiere am 28.2.2014
Aktuell: Während dieser Probe und der Premiere von „Together forever“ werden Foto- bzw. Videoaufnahmen zu dokumentarischen Zwecken gemacht, die teilweise auch veröffentlicht werden können. Mit Ihrem Besuch in der Vorstellung erklären Sie sich damit einverstanden.
Produktion: Jeremy Wade. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds