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Künstler*innen

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Cabaret Rhizome

Cabaret Rhizome ist eine unabhängige Theatergruppe mit gleichnamiger Spielstätte, gegründet 2009 von Darstellern und Choreografen, ehemaligen Studenten der Viljandi Kulturakademie der Universität Tartu. In den ersten Jahren widmete sich Cabaret Rhizome vor allem Inszenierungen ohne Sprache, inspiriert von Dadaismus, Surrealismus und Absurdem Theater und gepaart mit kindlicher Naivität und kindlichem Denken. Die Stille war prägend für die Arbeit der Gruppe und wurde zu einer Art Erkennungszeichen. Mittlerweile jedoch hat sich Cabaret Voltaire von solchen Festlegungen verabschiedet. In Anlehnung an Gilles Deleuze und Félix Guattari, die die Begriffe „Rhizom“ und „rhizomatisch“ zur Beschreibung von Theorien und Methoden verwenden, die vielfache nichthierarchische Verknüpfungen in der Wissensorganisation und -deutung zulassen, sucht Cabaret Rhizome nach allem nur Denkbaren, das als Kunstwerk mit gesellschaftlichem oder geistigem Wert funktionieren kann. Seit 2009 entstanden fünfzehn Produktionen von Cabaret Rhizome, zumeist inszeniert vom Leiter Johannes Veski.