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Künstler*innen

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El Conde de Torrefiel

El Conde de Torrefiel aus Barcelona ist ein Projekt von Tanya Beyeler (* 1980 in der Schweiz) und Pablo Gisbert (* 1982 in Spanien). Als Theaterautor*innen, Musiker*innen, Performer*innen und Videokünstler*innen bewegen sich Beyeler und Gisbert mit ihren Arbeiten zwischen Literatur, bildender Kunst und Choreografie und versuchen, die Parameter der verbalen Sprache zu übersteigen. Sie beschäftigen sich mit der Vorstellung einer kommenden Zeitlichkeit, ausgehend von einer synchronen Analyse der Gegenwart, um so den Möglichkeiten des Heute auf die Spur zu kommen. Ihre jüngsten Arbeiten widmen sich dem 21. Jahrhundert und dem bestehenden Zusammenhang zwischen dem Persönlichen und dem Politischen. Das Duo betrachtet seine Arbeiten als eine Reihe von Lieferungen, Vorträgen oder einer Art nebensächlicher Hypothese der historischen Gegenwart. Seit der Gründung 2010 haben Beyeler und Gisbert verschiedene Arbeiten entwickelt, etwa „La historia del rey vencido por el aburrimiento“ („Die Geschichte des Königs, den die Langeweile besiegte“), „Escenas para una conversación después del visionado de una película de Michael Haneke“ („Szenen für ein Gespräch nach dem Anschauen eines Films von Mihael Haneke“) und „GUERILLA“. Ihre Arbeiten wurden unter anderem gezeigt im Teatro Pradillo in Madrid und auf dem BAD in Bilbao, dem TNT in Terrassa, beim steirischen herbst in Graz, beim Kunstenfestivaldesarts in Brüssel und beim Transamériques in Montreal. Mit „La posibilidad que desaparece frente al paisaje“ („Die Möglichkeit, die angesichts der Landschaft verschwindet“) gastieren sie erstmals in Berlin am HAU Hebbel am Ufer.