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Künstler*innen

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Grete von Zieritz

Grete von Zieritz (1899 - 2001) war zeit Ihres Lebens stilistisch schwer einzuordnen. Sie galt als modern, ausdrucksstark und experimentell, wobei sich ihr Werk primär durch eine erstaunliche Individualität auszeichnete. Die „Japani-schen Lieder“ basierten auf einem Gedichtzyklus von Paul Alfred Enderling und wurden 1919 erfolgreich uraufgeführt. Erst danach entschloss sich von Zieritz dazu, Komponistin zu werden und wurde Mitglied in der experimentierfreudigen Berliner Meisterklasse des damals bekannten und später als „entartet“ gebrand-markten Komponisten Franz Schreker. Ihren Lebensunterhalt musste sie aber bis zu ihrem 70. Lebensjahr als Konzertpianistin verdienen.