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Künstler*innen

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Invernomuto

Simone Bertuzzi und Simone Trabucchi schlossen sich 2003 zu Invernomuto zusammen. Zu ihren Ausdrucksmitteln zählen in erster Linie bewegte Bilder mit Ton, aber auch bildhauerische Arbeiten, Performances und Publikationen. Invernomuto gehen in verschiedenen Medien der Frage nach, was von Subkulturen bleibt. Unverhohlen parteiisch blicken sie auf orale Kulturen und vermeintliche Nebenereignisse der Geschichte und erkunden deren Niederschlag in volkstümlichen Formen.
Ihr besonderes Interesse gilt nicht authentischen Materialien, um so die Bedeutung der fiktiven Realitäten herauszustellen, von denen sie sich inspirieren lassen. Zudem führen Bertuzzi und Trabucchi mit ihren Nebenprojekten Palm Wine beziehungsweise STILL jeweils eigene Klangforschungen durch. Gegenwärtig entwickelt Invernomuto ein Projekt für Nuit Blanche und arbeitet an einem Dokumentarfilm zur kolumbianischen Soundsystem-Tradition.  Außerdem haben die beiden Künstler die Pilotfolge für ihre multimediale TV-Serie "Calendoola" abgedreht und eine begleitende Publikation fertiggestellt (im Verlag Mousse Publishing). 2017 gewann Invernomuto den Museion Prize 1 (Bozen).