/
Logo des Hebbel am Ufer

Künstler*innen

A/B/C/D/E/F/G/H/I/J/K/L/M/N/O/P/Q/R/S/T/U/V/W/Y/Z/0 - 9

Jace Clayton

Jace Clayton lebt als Künstler und Autor in Manhattan und ist nicht zuletzt für seine Arbeit als DJ /rupture bekannt geworden. Clayton widmet sich mit seinem interdisziplinären Ansatz der Frage, wie Sound, Gedächtnis und öffentlicher Raum zusammenwirken, wobei sein Fokus auf ärmeren Gemeinschaften und dem globalen Süden liegt. Sein Buch „Uproot: Travels in 21st Century Music and Digital Culture“ erschien 2016 bei Farrar, Straus and Giroux. Zu seinen jüngsten Projekten gehören „Sufi Plug Ins“, eine kostenlose künstlerische Musiksoftware, die auf nichtwestlichen Auffassungen von Klang und alternativen Schnittstellen beruht; „Room 21“, eine abendfüllende Komposition für 20 Musiker, die in der Barnes Foundation aufgeführt wurde; und „The Julius Eastman Memorial Dinner“, ein Stück für zwei Flügel, elektronische Instrumente und Stimme. Als DJ /rupture hat Clayton mehrere von der Kritik gefeierte Alben aufgenommen und fünf Jahre lang eine wöchentliche Sendung auf dem Radiosender WFMU moderiert. Clayton hat unter anderem mit den Filmemachern Jem Cohen und Joshua Oppenheimer, der Lyrikerin Elizabeth Alexander, der Sängerin Norah Jones und dem Gitarristen Andy Moor (The Ex) zusammengearbeitet. Er ist in mehr als drei Dutzend Ländern aufgetreten und hat Vorträge an vielen Museen, Universitäten und anderen Institutionen gehalten.