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Künstler*innen

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Jeremy Wade

Jeremy Wade ist ein amerikanischer Tänzer und Choreograph, der in Berlin lebt. Er schloss 2000 die School for New Dance Development in Amsterdam ab. Im Februar 2006 hatte sein Stück „Glory“ am Dance Theater Workshop in New York Premiere. Für das Stück erhielt er den New York Bessie Award. Seither lebt Wade in Berlin, wo er eng mit dem Hebbel Theater und dem Dramaturg Eike Wittrock zusammenarbeitet. Zu seinen größten Arbeiten gehören „…and pulled out their hair“ (2007), „Throwing Rainbows Up“ (2008), „I Offer My Self To Thee“ (2009), und „There Is No End To More“ (2010). 2011 ließ er sich auf eine sechs monatige Forschungsphase, mit dem Titel „identity and transgression” ein. Aus dieser Zeit resultieren das Solostück „Fountain“ und ein Trio namens „To the Mountain“. 2013 entstanden zwei Werke, das Duett „Messmer“ mit Jassem Hindi und, in Zusammenarbeit mit der Berliner Bildhauerin Monika Grzymala und dem kalifornischen Experimentalmusiker Jamie Stewart aka Xiu Xiu, das Stück „Dark Material“. Er ist Gastprofessor an der Münchener Akademie der Bildenden Künste für das Studienjahr 2013/2014. Am 28. Februar, wird Wade mit dem Stück „Together forever“, das eigens für die Gäste des Hebbel Theaters konzipiert ist, am HAU Premiere feiern. Kurz darauf, wird er gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Hannah Dougherty und zwei jungen Darstellern der Hector-Peterson-Schule ein Stück namens „Where I end and you begin“ inszenieren.
Daneben beschäftigt sich Jeremy Wade mit der Kuration, Produktion und Durchführung ekstatischer Events. Geweckt wurde dieses Interesse an Kuration, während seinen Erfahrungen, die er als strahlender Gastgeber von Partys und Nachtclubs in New York City in den 90 er Jahren sammelte, die dazu führten, dass er 2003 ein Gründungsmitglied des „Chez Bushwick“, einer Lebens- und Arbeitsloft für darstellende Künstler im industriellen Bushwick in Brooklyn wurde. Im Januar 2009 hat er am HAU Hebbel am Ufer mit Meg Stuart, Eike Wittrock und Brendan Dougherty das Festival Politics of Ecstasy kuratiert, und von 2009 bis 2011 verantwortete er im Berliner Club Basso die 13-teilige, queere Veranstaltungsreihe Creature Feature. 2013/2014 ist er Kurator von „The Great Big Togetherness“ mit einem Fokus auf partizipatorisches Grupppenhandeln beim Donau Festival (Österreich). „The Great Big Togetherness“ vermittelt unterschiedliche Ansichten an Kollektivitäten durch Choreographie, Skulptur, Sex Magie, Gruppenerfahrungen, Schamanismus, Aktivismus und queer theory.
www.jeremywade.de