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Mouse on Mars

Seit ihrer Gründung Anfang der 1990er Jahre erfinden sich Mouse on Mars unablässig neu, auf der Suche nach komplexen und eigenwillig hybriden Formen, für die sie sich bei allem von Ambient, Breakbeats und Dub bis zu Rock und Postrock bedienen. Mouse on Mars ging es bei jeder ihrer rund ein Dutzend Alben darum, neue musikalische Ausdrucksformen zu erschaffen, nur um sie gleich darauf wieder in Einzelteile zu zerlegen. In ihrer Radikalität gehören Jan St. Werner (Köln) und Andi Toma (Düsseldorf) seit ihrem Zusammenschluss 1993 zu einer der wenigen Bands der elektronischen Szene, die nie an Aktualität verloren haben. Am Anfang der gemeinsamen Arbeit stand die beiderseitige Leidenschaft für die frühen Pioniere der elektronischen Musik und elektroakustischen Musik und für Krautrock-Bands wie Can, Neu! und Faust. Kollaborationen haben Mouse on Mars mit Musikern unterschiedlichster Richtungen zusammengebracht, von Stereolab bis Tyondai Braxton. Am Beginn ihrer Karriere waren sie neben Ramon Bauer, Frank Dommert, Tina Frank und Florian Hecker Teil des Bandkollektivs Esognomig, das 1999 auf Sonig ein selbstbetiteltes Album veröffentlichte. Mit Matthew Herbert bildeten sie das Project DJs Collapse und veröffentlichten 2003 die 12" Jawfunk. Auch mit Mark E. Smith von The Fall produzierten sie, unter dem Namen Von Südenfed, eine Platte. 2012 erschien auf dem Label Monkeytown das zehnte Album von Mouse on Mars, Parastrophics; es folgten noch im selben Jahr das Minialbum WOW und Anfang 2014 die SPEZMODIA E.P.