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Normal Love

Im Winter 2010 trafen sich Pauline P und Inka Kamp jeden Abend in einem Keller in Kreuzberg. Gerüchten zu Folge probte Nina Hagen in diesem Keller, als sie Ende der 70er Jahre nach West Berlin zog. Inspiriert von Post-Punk-Bands, arbeiteten sie an Kombinationen von Beats und Basslines und suchten nach einem Stil, der inspiriert von elektronischer Musik mit analogen Instrumenten gespielt wird. Nach einigen Wochen des Experimentierens trafen sie Ben Kaan, er hörte sich die Songs an, sie gefielen ihm und er spielte mit: Normal Love war geboren. Der Kontrast zwischen dem minimalistischen Ansatz ihrer Musik und den tanzbaren Disco-Beats, eingängigen Gitarren und poetischen Texten wurde zum Markenzeichen der Band, ebenso wie die Kombination von Paulines und Bens Gesang. Bald darauf spielten sie ihr erstes Konzert auf dem Mother Festival in London. Der in London und Berlin lebende Produzent Brio Taliaferro verliebte sich in die Band. Nach dem Hören der ersten Demoversion von "Chain that Door", ein Lied über die Stonewall Riots 1969, lud er sie in sein Studio ein und produzierte die ersten Aufnahmen. Nach dem Konzert in London folgten weitere Einladungen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich zu spielen. Im Jahr 2011 begann die kreative Zusammenarbeit mit dem Berliner Elektronik-Musiker Rashad Becker. Gemeinsam haben sie nun acht Songs aufgenommen, die von einem Musik-Blogger als "The XX + Berlin" beschrieben werden. Ihr erstes LP wird im Fall 2013 veröffentlicht.