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Künstler*innen

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Didem Pekün

Didem Pekün bewegt sich mit ihrem Schaffen zwischen künstlerischer Forschung und Kunstpraxis. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen der Identitätsbildung in Gewaltregionen und der Vertreibung und deren unterschiedlichen Darstellungen in audiovisuellen Medien.Peküns Schaffen umfasst international präsentierte Dokumentationen und Videoinstallationen, für die sie mit Preisen ausgezeichnet wurde und Aufenthaltsstipendien erhielt (Delfina Foundation, Greenhouse und ZK/U Berlin). Texte von ihr sind in wissenschaftlichen Zeitschriften und Online-Magazinen erschienen, außerdem tritt sie als Rednerin auf Konferenzen auf. Sie ist Gründungsmitglied des Center for Spatial Justice (MAD). Nach dem Bachelorabschluss in Musik an der SOAS University in London und dem Masterabschluss in Dokumentarfilm am Goldsmiths College machte sie, ebenfalls am Goldsmiths, einen praxisorientierten PhD-Abschluss in Visual Cultures. In ihrem PhD-Projekt beschäftigte sie sich mit Essayfilmen als Plattform für die Produktion von molekularen Subjektivitäten in der Türkei; das Projekt bestand aus einer schriftlichen Arbeit und einer Videoinstallation. Pekün lehrt an der Universität Koç in Istanbul, ist Research Fellow am Goldsmiths College und Gastdozentin an der Central European University in Budapest.