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Künstler*innen

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Philipp Ruch

Regisseur und künstlerischer Leiter des Zentrums für Politische Schönheit (ZPS). Ruch studierte politische Philosophie und Ideengeschichte, Begründung des Aggressiven Humanismus. Seine Arbeiten zeugen von der Möglichkeit von Kunst und Theater als fünfter Gewalt im Staate. Promotion über „Ehre und Rache. Eine Gefühlsgeschichte des antiken Rechts“ (bei Prof. Herfried Münkler und Prof. Hartmut Böhme), Research Fellow der DFG-Kolleg-Forschergruppe „Bildakt und Verkörperung“. Das ZPS gehört zu den Inkubatoren politischer Aktionskunst und steht für eine erweiterte Form von Kunst und Theater. 2010 präsentierte das ZPS im Namen von 6.000 Überlebenden des Srebrenica-Genozids ein Mahnmal gegen die Vereinten Nationen: die Säulen der Schande, hinter das sich ganz Bosnien versammelte. 2012 erlangten die verschwiegenen Waffenhändler des Leopard-II-Panzers durch 25.000 Euro Belohnung unfreiwillig bundesweite Bekanntheit. 2014 verhalf das ZPS in Anlehnung an die britischen Kindertransporte von 1938/1939 syrischen Flüchtlingen zur Einreise in die Europäische Union. Ebenfalls 2014 stellte das ZPS in einer Aktion eine Parallele her zwischen den Berliner Maueropfern und den Toten an den EU-Außengrenzen. Arbeiten u.a. auf der 7. Berlin Biennale, Steirischer Herbst, Gorki Theater, ZKM Karlsruhe, NGBK, HMKV u.v.a.