/
Logo des Hebbel am Ufer

Künstler*innen

A/B/C/D/E/F/G/H/I/J/K/L/M/N/O/P/Q/R/S/T/U/V/W/Y/Z/0 - 9

Meg Stuart

Meg Stuart lebt und arbeitet als Choreografin und Tänzerin in Berlin. Nach ihrem Tanzstudium an der New York University entwickelte sie für das belgische Klapstuk-Festivals ihr erstes abendfüllendes Stück, "Disfigure Study", das den Beginn ihrer choreografischen Karriere in Europa markiert. Stuart gründete 1994 ihre eigene Kompagnie, Damaged Goods, und machte Brüssel zu ihrer neuen künstlerischen Heimat. Gemeinsam haben sie mehr als 30 Produktionen erarbeitet, von Solos bis groß angelegten Choreografien, site-specific Arbeiten und Installationen. Über die Jahre initiierte und praktizierte Stuart mehrere Improvisationsprojekte.

Sie hat mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet, darunter Pierre Coulibeuf, Philipp Gehmacher, Ann Hamilton, Gary Hill, Benoît Lachambre, Jorge León und Hahn Rowe. Aus Residency-Aufenthalten am Schauspielhaus Zürich (2000–2004) und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin (2005–2010) entwickelten sich Projekte mit den Theaterregisseuren Stefan Pucher, Christoph Marthaler und Frank Castorf. 2010 initiierten Meg Stuart/Damaged Goods eine neue Kollaboration mit den Münchner Kammerspielen.

Ihre Arbeiten gastieren in Theatern weltweit und waren daneben zur documenta X (1997) in Kassel und zur Manifesta7 (2008) in Bozen eingeladen. 2008 wurde ihr Gesamtwerk mit dem Bessie Award und dem Flämischen Kulturpreis ausgezeichnet. Meg Stuart wurde 2012 der Konrad-Wolf-Preis von der Akademie der Künste verliehen. 2015 kam sie mit "Hunter" und "VIOLET" an das HAU Hebbel am Ufer, 2016 war "City Lights - a continuous gathering #1-5" am HAU zu sehen. 2017 kehrt Meg Stuart mit "Shown and Told" (gemeinsam mit Tim Etchells) und einer Wiederaufnahme von “Violet“ erneut ans Haus zurück.