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Künstler*innen

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Trisha Brown

Trisha Brown stammt aus Aberdeen, Washington/USA. 1958 machte sie ihren Abschluss am Mills College, studierte bei Anna Halprin und unterrichtete am Reed College in Portland, bevor sie 1961 nach New York umzog. Sie tauchte sofort ein in die Szene, aus der sich später das  postmoderne Phänomen des Judson Dance Theater entwickelte, ihre Bewegungsforschungen entdeckten das Außergewöhnliche im Alltäglichen und stellten die bestehende Wahrnehmung dessen, was Performance ausmacht, infrage. 1970 gründete Brown ihre Kompagnie und erarbeitete ihr bahnbrechendes Werk „Man Walking Down the Side of a Building“, eines von vielen ortsspezifischen Werken, die auf, um und über den Straßen und Gebäuden ihres Wohnquartiers SoHo entstanden. Die erste ihrer vielen Gemeinschaftsarbeiten mit Robert Rauschenberg, „Glacial Decoy“, feierte 1979 Premiere, 1983 gefolgt von „Set and Reset“, mit Originalmusik von Laurie Anderson. Trisha Brown hat seit 1961 an die 100 Tanzwerke geschaffen, darunter auch mehrere Opern.  Zunehmend als bildende Künstlerin anerkannt, ist ihr Werk auch in Gruppen- und Soloausstellungen gezeigt worden, unter anderem auf der Documenta 12 in Kassel und als Teil einer einjährigen Feier ihres Gesamtwerkes am Walker Art Center in Minneapolis.  Im Bereich Bildende Kunst wird Trisha Brown von Sikkema Jenkins & Co. in New York vertreten.