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Künstler*innen

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Kat Válastur

Kat Válastur lebt und arbeitet in Berlin als Choreografin und Performerin. Fragmentierung, ‘diverted architecture’, Zeitraffer, Entropie, Fiktion und Virtualität sind einige der Begriffe, die ihren Arbeiten und der Erstellung eines bestimmten Kräftefeldes zu Grunde liegen, dem die Performer*innen ausgesetzt sind. 2009 entstand “lang”, ein Duett über Zeit und wie diese durch Tanz reflektiert werden kann. 2010 setzte sie diese Auseinandersetzung mit der Werkreihe “Oh! Deep Sea”, inspiriert von Homers Odyssee, fort. Es entstehen vier Arbeiten: “Corpus I” und “Corpus IV” (2010), “Corpus II” (2011) und “Corpus III” (2012, in Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer). 2013/14 folgte sie der Einladung an das Institut für Raumexperimente unter der Leitung von Olafur Eliasson an der Universität der Künste Berlin. Hier begann sie mit der Arbeit an einer neuen Serie mit dem Titel “The Marginal Sculptures of Newtopia”, in der sie die Begegnung des Körpers mit einer ihm innewohnenden rituellen Topologie untersuchte. Die Reihe umfasste die Arbeiten “GLAND” (2014), “Ah! Oh! A Contemporary Ritual” (2014) und schloss 2016 mit “OILinity” ab, einer poetischen Abhandlung über die Abhängigkeit der westlichen Gesellschaft vom Erdöl und seine Folgen daraus. Alle Arbeiten entstanden in Korpoduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer Berlin und kamen hier zur Uraufführung. Jede ihrer Arbeiten beruht auf eigens angefertigten Diagrammen, Zeichnungen und Texten. 2016 wurde Válastur von der Fachzeitschrift “tanz” als vielversprechendes Talent ausgezeichnet. Ihre Arbeiten werden national und international an Theatern oder auf Festivals gezeigt. Válastur studierte Tanz an der Hellenic School of Dance, an den Trisha Brown Studios in New York mit einem Fulbright Stipendium, und erhielt ihren MA-Grad am HZT Berlin. 2017 ist sie für den George-Tabori-Preis nominiert.