/
o.T. | (the emotionality of the jaw) von An Ian Kaler
Foto: Eva Würdinger
o.T. | (the emotionality of the jaw) von An Ian Kaler
Foto: Eva Würdinger
o.T. | (the emotionality of the jaw) von An Ian Kaler
Foto: Eva Würdinger
/
/
Logo des Hebbel am Ufer

Ian Kaler

o.T. | (the emotionality of the jaw)

Der Titel der neuen Reihe von Ian Kaler setzt einen Bezug zum Akronym “ohne Titel“, lässt aber offen, wofür diese Abkürzung noch stehen könnte. Im ersten Teil seiner  Reihe sind AQUARIAN JUGS (das neue Alias von Jam Roston aka Planningtorock) und Perkussionistin Houeida Hedfi mit auf der Bühne. Sie schaffen einen Rahmen, in dem Kaler das Format des Solos reflektiert und so seine eigene Solo-Praxis erweitert. Die Performance entsteht in Kooperation mit der Bühnenbildnerin Stephanie Rauch und dem Lichtdesigner Jan Maertens und wird für die  Blackbox des HAU2 für die Wiederaufnahme neu entwickelt.Das Stück untersucht Dämmerzustände, die über den eigenen Körper verhandelt werden, im Aufladen von oder mit Energie. Es geht um den Zustand des Driftens, das Loslassen von Kontrolle, um eine Bewegung hin zur Kraft einer möglichen Detonation. Gemeint ist nicht ein destruktives, sondern ein konstruktives Moment, das die Möglichkeit einer Neuorientierung in sich trägt. Es entfaltet sich ein pulsierender, rhythmisierter Bewegungsfluss, der auch Vorgänge wie das Swaying (Schwingen), das Blurring (Verwischen) und das Looping (Wiederholen) umfasst. Das Spurenziehen und das Setzen von Markern im Raum lässt die Körper langsam verschwimmen, trüb und unscharf werden.

Ein Jahr nach der Uraufführung des ersten Teils der als Tetralogie angelegten choreografischen Reihe “o.T.” von Ian Kaler zeigt das HAU Hebbel am Ufer an vier aufeinanderfolgenden Abenden die beiden ersten Stücke “(the emotionality of the jaw)” und “(gateways to movement)”. Die Struktur der vier Abende verbindet Kalers Solo “(the emotionality of the jaw)” mit dem zweiten Stück “(gateways to movement)”, in dem neben der Musiker*in Jam Rostron aka Planningtorock auch der Choreograf Philipp Gehmacher auf der Bühne beteiligt ist. Hier taucht Kaler zusammen mit Gehmacher in seine für “o.T.” entwickelte Bewegungspraxis ein.  
50 min
Künstlerische Leitung / Choreografie / Performance
Ian Kaler
Musik: Komposition und Produktion
AQUARIAN JUGS aka Jam Rostron
Musik performed von
Aquarian JUGS aka Jam Rostron und Houeida Hedfi
Raum
Stephanie Rauch
Lichtdesign
Jan Maertens
Kostüme
Marcus Karkhof
Dramaturgische Entwicklung
Heike Albrecht
Feedback
Patricia Brülhart
Input Körperarbeit
Heike Albrecht, Patricia Brülhart, Stephane Peeps Moun
Technische Leitung (Berlin)
Ben Clark
Projektleitung
Barbara Greiner
Dokumentation
Imogen Heath
Deutsche Premiere am 20.5.2015 / HAU3
Wiederaufnahme 25.2.2016 / HAU2
Produktion: Ian Kaler. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Tanzquartier (Wien), Norrlandsoperan (Umeå). Kooperation: Tanzfabrik Berlin, APAP – Advancing Performing Arts Project – Performing Europe. Unterstützt durch: Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Wien Kultur, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Präsentiert im Kontext von [DNA] Departures and Arrivals mit Unterstützung des Kulturprogramms der EU.