/
Foto: David Visnjic

Foto: David Visnjic
/
/
Logo des Hebbel am Ufer

Medusa’s Bed – Lydia Lunch, Zahra Mani, Mia Zabelka
Nadah El Shazly

Die ruhelose Nomadin, No-Wave-Ikone, zornige Lyrikerin und aufrechte Humanistin Lydia Lunch kommt mit dem Projekt Medusa’s Bed zum CTM – ihrer Zusammenarbeit mit den Musikerinnen Mia Zalbeka und Zahra Mani. Lunchs wütende Stimme, Zalbekas avantgardistisches Geigenspiel und Manis abgründige Klanglandschaften finden darin zu einer alptraumhaften radiophonen „Murder Mystery“ zusammen. Lunch, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, „sich ihren Weg aus der Traumazone ins Licht zu boxen“ (NY Times) und andere Frauen dazu ermutigt, es ihr nachzutun, externalisiert in Medusa’s Bed Bedrängnisse, die „durch, auf und über den Körper arbeiten: Mordlust und Vergessen … Verlangen und Wut.“ (Jack Sargeant)
Eine weitere starke Stimme ist die in Kairo beheimatete Nadah El Shazly, die ihr Debutalbum Ahwar mit einer Soloperformance vorstellen wird. Das auf Khyam Allamis Nawa Recordings erschienene Album entstand in Zusammenarbeit mit Maurice Louca und Sam Shalabi. „Ich ertrinke in einem Meer aus dem Geifer von Eiferen“ – mit Textzeilen von beeindruckender poetischer Kraft und komplexen klanglichen Nuancen antwortet El Shazly auf ihre von reaktionären Bestrebungen und Konflikten geladene Umgebung.
Das vollständige Festivalprogramm gibt es auf www.ctm-festival.de.
Aktuelle Termine
Mi 31.01.2018, 19:00 / HAU1
2h 15min
Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Institut.

CTM 2018 – Turmoil wird gefördert durch die Senatskanzlei für Kultur und Europa, die Kulturstiftung des Bundes, Hauptstadtkulturfonds, Programm Kreatives Europa der Europäischen Union, TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Initiative Musik, das Goethe Institut, Auswärtiges Amt
 
CTM 2018 ist ein Projekt von DISK – Initiative Bild & Ton e.V. und DISK/CTM GbR in Kooperation mit transmediale, Kulturprojekte Berlin, HAU Hebbel am Ufer und vielen weiteren Partnern.