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Foto: Hervé Véronèse Centre Pompidou
Foto: Hervé Véronèse Centre Pompidou
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El Conde de Torrefiel

La posibilidad que desaparece frente al paisaje / Die Möglichkeit, die angesichts der Landschaft verschwindet

In zehn Episoden aus europäischen Metropolen bekunden vier Performer*innen unterschiedliche Perspektiven eines geschichts­trächtigen Kontinents. Was versteckt sich hinter dem, was wir sehen? Kriegsschauplätze sind wunderschönen Landschaften gewichen und wenn sich niemand an die Gräuel der Vergangenheit erinnert, könnte man meinen, dass hier nie etwas geschah. Auf demselben Planeten und im selben Moment machen verschiedene Menschen völlig unterschiedliche Erfahrungen. Sie können gemeinsam dieselbe Landschaft betrachten, ohne dieselbe Erfahrung zu teilen. El Conde de Torrefiel bringen barbarische Zustände und hässliche Dinge ans Licht, die unter der ansprechenden Schönheit unserer Gewohnheit verborgen liegen. Sie erzählen unkonventionelle Alltagsgeschichten. Die Texte stammen zum einen von anonymen Zeitgenoss*innen, zum anderen von be­kannten Intellektuellen, doch immer stellen sie die Frage nach unseren unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Sehregistern. Die Gruppe aus Barcelona hat sich seit ihrer Gründung 2010 innerhalb ­kürzester Zeit international einen Namen gemacht und ihre Arbeiten werden zu den wichtigsten Festivals eingeladen.
Vergangene Termine
November 2017
Spanisch mit deutschen und englischen Übertiteln
75 Min.
Von
El Conde de Torrefiel, in Zusammenarbeit mit den Performer*innen
Mit
Nicolás Carbajal Cerchi, David Mallols, Nicolas Chevallier und Carlos Ortiz
Regie und Dramaturgie
Tanya Beyeler, Pablo Gisbert
Text
Pablo Gisbert
Lichtdesign
Octavio Más
Szenografie
Jorge Salcedo
Musik
Rebecca Praga und Salacot
Sounddesign
Adolfo García
Choreografie
Amaranta Velarde
Technische Leitung (Tour)
Isaac Torres
Deutsche Übersetzung
Martin Orti
Koproduktion: Festival TNT de Terrassa, Graner Espai de creació de Barcelona und El lugar sin límites / Teatro Pradillo/CDN Madrid
Mit Unterstützung von Programa IBERESCENA, La Fundición de Bilbao, Antic Teatre de Barcelona, ICEC – Generalitat de Catalunya, Institut Ramón LLull,  INAEM – Ministerio de Cultura