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Ernest Berk – The Complete Expressionist

Reconstructions and Re-formulations of Musique Concrete
& Modern Dance von Company Christoph Winkler,
group A und Rashad Becker & Pan Daijing

19:30 Company Christoph Winkler mit groupA
21:45 Rashad Becker & Pan Daijing

Vor der Vorstellung am 28.1.
18:30 Uhr: Vortrag "Ernest Berk - Dance and Performance" von Patrick Primavesi (begrenzte Kapazität)
Im Anschluss: Vortrag & Film "Ernest Berk and Electronic Music" von Ian Helliwell

Das Programm im HAU2 legt dieses Jahr den Schwerpunkt auf die Schnittstelle zwischen Musik und Tanz. An drei aufeinanderfolgenden Tagen steht das künstlerische Erbe von Ernest Berk im Zentrum, dessen Werk sich durch die ungewöhnliche Paarung von Modern Dance und musique concréte auszeichnet. Das vielfältige und innovative Schaffen des Choreographen, Komponisten, Improvisators, Tanztherapeuten und Pädagogen ist geprägt durch seine Nähe zu linker Politik und nichtwestlichen Ästhetiken. Wie bei vielen anderen Künstlern seiner Zeit wurde Berks Leben und Werk zutiefst von den politischen Unruhen den 1930er Jahre beeinflusst. Die erfolgreiche künstlerische Karriere des gebürtigen Kölners nahm 1934 eine jähe Wendung, als er zusammen mit Frau und Tänzerin Lotte Nazi-Deutschland verlassen musste. Im Londoner Exil baute er als Pionier der elektronischen Musik ein eigenes Studio auf, gründete eine Improvisationsgruppe und arbeitete weiter als Solotänzer. Erst in den 1980ern kehrte Berk nach Deutschland zurück – dieses Mal nach Berlin – wo es ihm jedoch nicht mehr gelang, größere Anerkennung zu finden. Spätestens nach seinem Tod 1993 verschwand sein künstlerisches Werk aus öffentlichen Gedächtnis.

Mit „The Complete Expressionist“ nimmt sich der Berliner Choreograph Christoph Winkler nun der längst überfälligen Rekonstruktion einiger der Choreographien und Kompositionen Ernest Berks an. In Zusammenarbeit mit zwölf Tänzern (Martin Hansen, Lois Alexander, Emma Daniel, Sarina Egan-Sitinjak, Julia B. Laperrière, Luke Divall, Lisa Rykena, Dana Pajarillaga, Riccardo De Simone, & Gareth Okan) und den Musiker*innen groupA, Rashad Becker und Pan Daijing werden fünf Stücke Berks neu interpretiert. Ein Rahmenprogramm mit Filmbeiträgen, einer Auswahl von Berks eigenen Videokunstexperimenten, Hörstationen mit seinen Kompositionen sowie Vorträge des britischen Experten für frühe elektronische Musik Ian Helliwell und des Theater- und Tanzwissenschaftlers Patrick Primavesi flankieren die Aufführungen. Das Projekt wird ermöglicht durch eine Förderung aus dem Tanzfonds Erbe der Kulturstiftung des Bundes.

Das vollständige Festivalprogramm gibt es auf www.ctm-festival.de.
Vergangene Termine
Januar 2018
2h 45min
Ernest Berk – The Complete Expressionist wird gefördert durch den TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

CTM 2018 – Turmoil wird gefördert durch die Senatskanzlei für Kultur und Europa, die Kulturstiftung des Bundes, Hauptstadtkulturfonds, Programm Kreatives Europa der Europäischen Union, TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Initiative Musik, das Goethe Institut, Auswärtiges Amt.
 
CTM 2018 ist ein Projekt von DISK – Initiative Bild & Ton e.V. und DISK/CTM GbR in Kooperation mit transmediale, Kulturprojekte Berlin, HAU Hebbel am Ufer und vielen weiteren Partnern.
Ernest Berk – The Complete Expressionist wird gefördert durch den TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
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