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Foto: Emiliano Neri
George Lewis & Roscoe Mitchell "Voyager"
Foto: Emiliano Neri
Marcus Schmickler & Julian Rohrhuber "Mind Reader"
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George Lewis & Roscoe Mitchell "Voyager"
Marcus Schmickler & Julian Rohrhuber "Mind Reader"

Die Zeitgenossenschaft von Musik und Kunst als Spiegel des aktuellen sozialen und politischen Klimas steht im Zentrum des Festivals für "abenteuerliche Musik". Mit dem Thema "Turmoil" fragt das Festival 2018 nach den Möglichkeiten von Sound und Musik angesichts unserer aufwühlenden wie frustrierenden Gegenwart, in der Lösungen fern und die Normalisierung einer aufreibenden Gespanntheit unabdingbar scheinen. Musik ist seit jeher ein Mittel, um die Zumutungen der Welt zu bändigen. Aber auch ein Mittel, mit dem sich das eigene In-der-Welt-Sein verändern und Gemeinschaft konstituieren lässt. Mit Auftragswerken, Performances, einem diskursiven Tagesprogramm sowie in Schwerpunkten zu künstlicher Intelligenz in Musik und zum Zusammenwirken von Musik und Tanz fragt das Festival nach der Kontinuität dieser Wirkmacht. Kann Musik gesellschaftlicher Polarisierung entgegenwirken? Gibt es eine Ästhetik des Tumults und der Aufgewühltheit, die uns weiterhelfen kann? Oder brauchen wir vielmehr Analyse, Gelassenheit und Distanz?


Vergangene Termine
Februar 2018
2h 45min
Gefördert durch: Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Kulturstiftung des Bundes, Hauptstadtkulturfonds, die Beauftragte des Bundes für Kultur und Medien, Initiative Musik, Programm Creative Europe der Europäischen Union, Tanzfonds Erbe – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Goethe-Institut und Auswärtiges Amt. In Zusammenarbeit mit: HAU Hebbel am Ufer, transmediale, Kulturprojekte Berlin GmbH, Kampnagel (Hamburg), SHAPE und vielen weiteren Partnern.