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Foto: courtesy of Centro de Residências Artísticas
C& América Latina Launch von Contemporary And (C&) / Jota Mombaça
Foto: courtesy of Centro de Residências Artísticas
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Logo des Hebbel am Ufer

Contemporary And (C&) / Jota Mombaça

C& América Latina Launch

Das Kunstmagazin Contemporary And (C&) reflektiert und vernetzt seit 2015 Themen und Informationen zu zeitgenössischer Kunstpraxis aus afrikanischen Perspektiven. Das permanent wachsende Netzwerk reicht von Accra bis London, von Dakar bis Berlin. Im HAU Hebbel am Ufer wird nun ein neues, dreisprachiges (spanisch, portugiesisch, englisch) Magazin von C& gelauncht, mit dem Fokus auf die Verbindungen zwischen Afrika, Afro-Lateinamerika und der Karibik. Auf die Präsentation von “We agreed not to die” der Performer*in und Theoretiker*in Jota Mombaça aus Brasilien folgt ein Gespräch mit den Chefredakteurinnen Julia Grosse und Yvette Mutumba.

18:00 / HAU2 / 120 Min.
Jota Mombaça: We agreed not to die (Durational Performance, Ein- und Auslass jederzeit möglich)

"We Agreed Not To Die" ist eine Performancereihe, die von dem gleichnamigen Werk der Afro-Brasilinischen Autorin Conceição Evaristos („A gente combinamos de não morrer. Olhos d’água“, 2014) inspiriert ist. Sie beschäftigt sich aus afro-diasporischer Perspektive unter anderem mit Fragen der Gewalt, der Widerstandsfähigkeit und der Nekropolitik. In der zweistündigen Performance bearbeitet Jota Mombaça verschiedene Aufgaben und schafft aus empfindlichen Materialien wie Holz, Schuhbändern und Glassplittern handgefertigte Messer. Mombaça begleitet den Prozess mit ausgewählten Texten, Namen und Songs und beschwört so mit der eigenen Stimme eine Vielzahl anderer Stimmen, um so die Körper, die Erinnerungen und die Formen des Überlebens angesichts von Gefangenschaft und Tod zurückzugewinnen.

20:00 / HAU2 / ca. 90 min
Gespräch mit Julia Grosse, Yvette Mutumba und Jota Mombaça
Vergangene Termine
Mai 2018
Englisch
Eine Veranstaltung von Contemporary And América Latina und HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und Goethe-Institut.