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Foto: Dorothea Tuch
New Unions von Jonas Staal
Foto: Dorothea Tuch
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New Unions von Jonas Staal
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New Unions von Jonas Staal
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Logo des Hebbel am Ufer

Studio Jonas Staal

New Unions: Act I–V

Mit “Antarsya“, “Candidatura d'Unitat Popular“, “Common Weal", “Feministiskt initiativ“, “Rødt parti“ und “Solidaritet med Kurdistan“

Im Rahmen des Festivals "Utopische Realitäten – 100 Jahre Gegenwart mit Alexandra Kollontai"

“New Unions” ist eine künstlerische und politische Intervention des Studio Jonas Staal, in Zusammenarbeit mit regelmäßigen Kollaborateur*innen wie dem Architekten Paul Kuipers, Designer Remco van Bladel und dem kuratorischen Team des HAU Hebbel am Ufer.

“New Unions“ geht von der aktuellen politischen, ökonomischen, humanitären und ökologischen Krise Europas aus. Vertreter*innen von transdemokratischen Bewegungen und Organisationen kommen zusammen, um alternative Gemeinschaften zu entwerfen. “New Unions” stellt sich gleichermaßen gegen ultranationalistische Parteien, die den Austritt aus der Europäischen Union fordern und nach einer Rückkehr zu einer mythischen Vorstellung des Nationalstaats streben, wie auch gegen die politökonomischen Funktionseliten, die die EU für ihre Austeritätspolitik nutzen.

Die Berliner Ausgabe wurde in Zusammenarbeit mit folgenden politisch-emanzipatorischen Parteien und Plattformen entwickelt: “Antarsya” (Griechenland), “Candidatura d'Unitat Popular“ (Katalonien), “Common Weal" (Schottland), “Feministiskt initiativ“ (Schweden), “Rødt parti“ und “Solidaritet med Kurdistan” (Norwegen).

Act I
Fr 13.01.2017, 19:00
Feministische Union

Szenario für eine zukünftige transdemokratische Union, die sich auf europaweiten feministischen Plattformen zur Geschlechtergleichheit, Intersektionalität und Solidarität stützt.

Baharan Raoufi (“Feministiskt initiativ“, Schweden)
Antwort: LaToya Manly-Spain (Arrivati)

Act II
Sa 14.01.2017, 17:00
Internationalistische Union

Szenario einer zukünftigen transdemokratischen Union auf Basis einer Beschleunigung der aktuellen Krise und die auf einer internationalistischen Neuorientierung nach dem Zusammenbruch beruht.

Despina Koutsoumba (Antarsya, Griechenland)
Antwort: Anna Stiede (BLOCKUPY – RESISTANCE IN THE HEART OF THE EUROPEAN CRISIS REGIME)

Act III
Sa 14.01.2017, 21:00
Staatenlose Union

Szenario einer zukünftigen transdemokratischen Union, in der die Tradition des revolutionären Sozialismus mit der Praxis einer “staatenlosen Demokratie“ in den befreiten Gebieten Nord- und West-Kurdistans verbunden wird.

Seher Aydar (“Rødt parti“ und “Solidaritet med Kurdistan“, Norwegen)
Antwort: Sebastian Jünemann (CADUS – Redefine Global Solidarity e.V.)

Act IV
So 15.01.2017, 17:00
Asymmetrische Union

Szenario einer zukünftigen transdemokratischen Union, die auf einem ortsbezogenem Verständnis von äußerst unterschiedlichen europäischen Gemeinschaften beruht: ein Appell für eine Diversität durch Asymmetrie.

Robin McAlpine (“Common Weal“, Schottland)
Antwort: Elisabeth Voß (NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V)

Act V
So 15.01.2017, 20:00
Kommunale Union

Szenario einer zukünftigen transdemokratischen Union, die sich auf ein Netz selbstverwalteter Gemeinden und Städte stützt und einen “Kommunismus ohne Staat“ umsetzt.

Mireia Vehí und Quim Arrufat (“Candidatura d'Unitat Popular“, Katalonien)
Antwort: Raúl Zelik (DIE LINKE)

Die Einnahmen der Veranstaltung gehen an "Tribunal ‘NSU Komplex auflösen‘"
Englisch
ca. 90 Min.
Moderation
Margarita Tsomou
“New Unions: Act I-V” istein Projekt von Studio Jonas Staal. Koproduktion: HAU Hebbelam Ufer.Die New Unions Kampagneist darüber hinaus entwickelt in Partnerschaft mit “BAK, basis voor actuelekunst“ (Utrecht), “State of Concept“ (Athen), “CCA Center for Contemporary Art“(Glasgow). Präsentiert im Rahmen von„Utopische Realitäten“, eine Koproduktion von HAU Hebbel am Ufer und Haus derKulturen der Welt im Rahmen von „100 Jahre Gegenwart“, kuratiert von HAU Hebbelam Ufer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur undMedien.